Platzwunde bei ValverdeTrainingsschlägerei bei Real Madrid endet blutig im Krankenhaus

Keine Titel, das Clasico gegen FC Barcelona vor der Brust: Bei Real Madrid liegen die Nerven blank. Im Training geraten nun auch noch Aurelien Tchouameni und Federico Valverde aneinander - mit blutigem Ergebnis.
In der Champions League das Viertelfinal-Aus gegen die Bayern, die Meisterschaft so gut wie futsch - und nun kracht es bei Real Madrid in der Endphase einer völlig missratenen Saison offenbar auch noch zwischen den Spielern. Wie die spanische Zeitung "Marca" berichtet, sollen vor dem bevorstehenden Clasico gegen den FC Barcelona am Sonntag (21 Uhr/DAZN) Kapitän Federico Valverde und Aurelien Tchouameni aneinandergeraten sein. Valverde landete in Folge des Streits laut des Berichts gar mit einer Platzwunde im Krankenhaus.
Auslöser des Konflikts der beiden Profis soll demnach gewesen sein, dass sich Valverde zu Beginn einer Trainingseinheit geweigert habe, Tchouameni die Hand zu geben. Die feindliche Stimmung zwischen beiden habe sich dem Bericht zufolge während des Trainings hochgeschaukelt. Schließlich soll Valverde in der Kabine - unbeabsichtigt und nicht ausgelöst durch einen Schlag seines Teamkollegen - eine Prellung samt Platzwunde erlitten haben. Mehrere Teammitglieder mussten zum Schlichten eingreifen.
In der Kabine wurde laut "Marca" anschließend eine Krisensitzung abgehalten, gegen die beteiligten Profis soll es Disziplinarverfahren geben. Es scheint, als würden die Nerven bei Real nach zahlreichen sportlichen Misserfolgen völlig blank liegen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass bereits am Sonntag die zweite titellose Saison der Königlichen hintereinander besiegelt sein wird: Erzrivale Barca um Trainer Hansi Flick reicht im Spitzenspiel gegen Real ein Punkt, um die Meisterschaft vorzeitig klarzumachen.