Fußball

Freiburg mit Europa-Hoffnung Union schickt Paderborn zurück in Liga zwei

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Seit 2013 ist der SC Paderborn in jedem Jahr auf- oder abgestiegen - diesmal geht es zurück in Liga 2.

(Foto: REUTERS)

Der Bundesliga-Aufsteiger steht als erster Absteiger fest: Der SC Paderborn muss den bitteren Gang in die 2. Fußball-Bundesliga antreten. In Freiburg keimt dagegen die Hoffnung auf die Teilnahme am europäischen Wettbewerb.

Der SC Paderborn ist nach nur einem Jahr wieder aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Durch die 0:1-Niederlage beim 1. FC Union Berlin stehen die Ostwestfalen zwei Spieltage vor Saisonende als erster Absteiger fest. Für den Aufsteiger ist es nach 2015 der zweite Bundesliga-Abstieg. Zudem wechselt der SCP im dritten Jahr in Folge die Spielklasse, nachdem er in den beiden Vorsaisons von der 3. Liga bis in die Bundesliga durchmarschiert war.

Großer Jubel herrschte dagegen bei Union: Dem Liganeuling gelang der vorzeitige Klassenerhalt, Union darf ein weiteres Jahr im Oberhaus planen - zwei Derbys gegen Hertha BSC inklusive. Der ehemalige Unioner Ben Zolinski (27., Eigentor) hatte die Berliner mit einer verunglückten Abwehraktion in Führung geköpft. Angesichts der scheinbar aussichtslosen Lage im Tabellenkeller hatte Trainer Baumgart vor dem Spiel bei seinem Herzensklub Union den Druck von seiner Mannschaft genommen. "Die Spieler sollen sich gegenseitig unterstützen und mutig nach vorne spielen. Wir können befreit aufspielen", hatte der Coach gesagt. Das "Feuerwerk", das sich Baumgart von seiner Mannschaft gewünscht hatte, blieb jedoch aus.

Der "kleine" SC Freiburg darf dagegen mehr denn je vom Konzert der Großen träumen. Die Breisgauer gewannen am drittletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga 2:1 (0:0) gegen Hertha BSC und kletterten zumindest bis Mittwoch auf den Qualifikations-Platz zur Europa League. Vincenzo Grifo (61.) und Super-Joker Nils Petersen mit seinem 25. Liga-Tor als Einwechselspieler (71.) waren für die Freiburger erfolgreich, die zuletzt 2013 die Europacup-Gruppenphase erreicht haben. Vor drei Jahren scheiterte die Mannschaft von Trainer Christian Streich in der Qualifikation.

Im Gegensatz zu den Breisgauern befindet sich die Hertha erstmals in der Amtszeit von Trainer Bruno Labbadia im Tief. Daran änderte auch das Tor von Vedad Ibisevic per Foulelfmeter (66.) nichts. Die Berliner, die zuletzt vor über zehn Jahren in Freiburg gewonnen haben, kassierten die dritte Pleite in Folge.

Quelle: ntv.de, mba/sid

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