Vertragsverlängerung, DoppelpackDeutsche Legenden Reus und Müller wirbeln in der MLS

Marco Reus wird bis Ende 2027 für die LA Galaxy spielen. Großes Lob gibt es für die Führungsqualitäten des 36-Jährigen. Thomas Müller trifft für Vancouver doppelt. Auch er wird überschwänglich gelobt.
Ex-Nationalspieler Marco Reus hat seinen Vertrag bei den Los Angeles Galaxy verlängert. Der Offensivspieler wird nach Vereinsangaben bis Ende 2027 für den Klub aus der Major League Soccer spielen. Reus kam im Sommer 2024 von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund nach Kalifornien und kam seitdem auf 43 Pflichtspiel-Einsätze für LA. Beim 3:0-Erfolg am 2. Spieltag gegen Charlotte FC am Samstag (Ortszeit) kam der 36-Jährige in der 66. Minute auf das Spielfeld. Innerhalb von fünf Minuten sorgten zuvor João Klauss (11. Minute/13.) und Lucas Sanabria (8.) früh für den ersten Saisonerfolg.
"Seine Professionalität macht alle um ihn herum besser, sein Einfluss sowohl in der Kabine als auch auf dem Platz ist unermesslich", schwärmte Galaxy-General Manager Will Kuntz von dem Deutschen. "Marco bringt ein unglaubliches Maß an Qualität, Erfahrung und Führungsstärke in unser Team ein."
Reus wurde in seiner ersten Galaxy-Saison gleich MLS-Champion, verpasste in der vergangenen Runde dagegen die Playoff-Qualifikation. Insgesamt erzielte Reus neun Treffer für LA Galaxy und bereitete 13 Tore vor.
Müller "ein Anführer auf und neben dem Platz"
Ex-Nationalmannschafts-Kollege Thomas Müller hat Vizemeister Vancouver Whitecaps zu einem klaren 3:0 gegen Toronto FC geführt. Der frühere Münchner verwandelte erst einen Foulelfmeter (25.) und erhöhte zwölf Minuten später auf 2:0. Es waren die ersten beiden Müller-Tore in der neuen Spielzeit. Den dritten Whitecaps-Treffer erzielte Brian White (45.+2). "Wir alle lernen von ihm. Er hat im Fußball schon alles erreicht", sagte White. "Er ist ein Anführer, auf dem Platz und neben dem Platz."
Müller hat nun elf Tore in 17 Spielen für seinen Klub erzielt. Mehr hat ein Neuzugang der Whitecaps noch nie erreicht. Damit Vancouver noch lange etwas von dem 36-Jährigen hat, bekommt er seine Pause. "Thomas will immer spielen. Das wissen wir schon aus der vergangenen Saison", sagte Trainer Jesper Sörensen nach dem Spiel über die Auswechslung der deutschen Legende in der 71. Minute. "Wir müssen clever sein und Thomas ist auch clever."