Fans feiern einfach weiterVollbesetzte Tribüne stürzt beim Jubeln ein

Wie durch ein Wunder gibt es keine Verletzten: Nach dem Spiel zwischen Nimwegen und Arnheim bricht eine Tribüne des Stadions ein. Arnheim-Fans feiern da mit den Spielern den 1:0-Sieg im Gelderse-Derby. Als sie nach unten stürzen, feiern sie einfach weiter. Die Stadt Nimwegen leitet Untersuchungen ein.
Nach dem Siegestaumel von Arnheimer Fußballfans sind einige Ränge der Tribüne des Stadions im niederländischen Nimwegen eingestürzt. Nach dem 1:0-Erfolg durch einen Treffer des Dänen Nikolai Baden Fredriksen gegen NEC Nimwegen hüpften die Anhänger im Rhythmus, worauf die sechs bis sieben unteren Ränge wegsackten. Sie wurden aber von einem darunter stehenden Container aufgefangen. Nach ersten Erkenntnissen sei niemand verletzt worden, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Die darüberliegenden Ränge blieben intakt.
Nach dem Sieg im Gelderse-Derby feierten die Vitesse-Spieler im Goffertstadion vor der Tribüne mit den eigenen Fans und hüpften auf dem Spielfeld, die Anhänger taten es ebenfalls - und die Ränge brachen ein. Was Fans und Spieler aber nicht davon abhielt, weiter zu jubeln. "Zum Glück ist so weit bisher bekannt, niemand verletzt worden", sagte Nimwegens Bürgermeister Hubert Bruls. "Ich möchte, dass so schnell wie möglich untersucht wird, was hier passiert ist." Bruls hatte sich die Partie mit seinem Amtskollegen aus Arnheim angeschaut.
"Soweit ich weiß, gibt es keine Verletzten", sagte NEC-Direktor Wilco van Schaik, wie der öffentliche Rundfunk NOS berichtete. Der Container, der unter der Tribüne stand, habe Schlimmeres verhindert. Für Vitesse Arnheim, die in der Eredivise aktuell den sechsten Tabellenrang belegen, geht es unter der Woche in eines der modernsten Stadien Europas. In London treffen sie im Spiel der UEFA Conference League auf Tottenham Hotspur.