Fußball

Verletzt ist verletzt WM-Playoffs ohne Ronaldo

Nach langem Hin und Her hat Spaniens Rekordmeister Real Madrid seinen 94-Millionen-Einkauf Cristiano Ronaldo doch zur portugiesischen Nationalmannschaft fahren lassen. Dort stellten die Ärzte fest, was Real schon die ganze Zeit behauptet: der Stürmer ist nicht einsatzfähig.

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Verletzt: Cristiano Ronaldo.

(Foto: dpa)

Die Fußball-Nationalmannschaft Portugals muss in den WM-Qualifikations-Playoffs gegen Bosnien ohne Superstar Cristiano Ronaldo auskommen. Der Stürmer von Real Madrid habe die medizinischen Tests in Lissabon nicht bestanden und könne in den Begegnungen am 14. November in Lissabon und vier Tage später in Zenica nicht eingesetzt werden, teilte der Verband FPF mit. Damit ist der seit Tagen anhaltende Streit zwischen Real und dem FPF um den mit 94 Millionen Euro teuersten Spieler der Fußball- Geschichte endgültig beendet.

"Der Spieler ist körperlich nicht in der Lage (...) an den Spielen teilzunehmen", heißt es in der Mitteilung des FPF. Ronaldo hatte sich den Tests kurz nach seiner Landung in Lissabon unterzogen, nachdem Real Madrid die Reise des 24-Jährigem am Dienstag nach langem Widerstand gebilligt hatte. Der Weltfußballer des Jahres 2008 bestieg unterdessen eine Maschine Richtung Madrid.

Portugals Trainer Carlos Queiroz hatte den Real-Profi trotz einer Knöchelverletzung in den Kader der "Selecção" berufen. Nach Angaben der Ärzte des spanischen Rekordmeisters wird Ronaldo mindestens vier weitere Wochen pausieren müssen.

Der Stürmer hatte sich die Verletzung im rechten Sprunggelenk am 30. September im Champions-League-Spiel von Real gegen Olympique Marseille (3:0) zugezogen. Am 10. Oktober spielte er mit Portugal gegen Ungarn (3:0) in der WM-Qualifikation und musste verletzt ausgewechselt werden. Danach verschlimmerte sich die Blessur.

Quelle: ntv.de, dpa