"Hallo Twitterversum!"Astronaut twittert von der ISS
Ein US-Raumfahrer nimmt erstmals über den Kurznachrichtendienst Twitter direkten Kontakt mit der Erde auf. Seitdem es auf der Internationalen Raumstation ISS einen direkten Internet-Zugang gibt, können die Raumfahrer nun selbst twittern - und müssen die Mini-Texte nicht mehr wie zuvor per E-Mail schicken.
Wer sich für Live-Nachrichten aus dem Weltall interessiert, kann diese jetzt über den modernen Kurznachrichtendienst Twitter erhalten. Der US-Raumfahrer Timothy Creamer sendete von seinem Twitter-Account eine Kurznachricht von der Internationalen Raumstation ISS: "Hallo Twitterversum! Wir twittern nun live von der Internationalen Raumstation - der erste Live-Tweet aus dem Weltall. Bald mehr, sendet Ihr auch was?", twitterte ("zwitscherte") Creamer zur Erde und kündigte weitere Kurznachrichten an.
Creamer hatte bereits vor seinem Flug ins All kurz vor Weihnachten unter seinem Twitter-Namen "Astro_TJ" von den Vorbereitungen erzählt. Fast 16.000 Menschen haben seine Kurznachrichten ("Tweets") bislang abonniert. Außer dem US-Astronauten sind derzeit noch sein Landsmann Jeff Williams, die russischen Kosmonauten Oleg Kotow und Maxim Surajew sowie der Japaner Soichi Noguchi an Bord der ISS.
Vorherige Twitternachrichten aus dem Weltall waren nur möglich gewesen, indem eine E-Mail an ein Kontrollzentrum geschickt wurde. Diese wurde dann an Twitter weitergeschickt. Die Raumfahrer hatten jedoch in der vergangenen Woche direkten Zugang zum Internet erhalten und können nun selbst auf Twitter zugreifen. Die Nutzer der Plattform können Botschaften schreiben, die maximal 140 Zeichen lang sind.