Technik

Nur noch, wenn es sein muss Chrome will Flash vor die Tür setzen

63252055.jpg

(Foto: picture alliance / dpa)

Adobes Flash Player ist noch immer weit verbreitet. Allerdings fällt das Programm zur Wiedergabe von Medieninhalten immer wieder durch Sicherheitslücken auf. Nun steuert Googles Browser dagegen.

Der Alphabet-Konzern will noch in diesem Jahr die standardmäßige Unterstützung des Flash Players in seinem Browser Chrome auf ein Minimum reduzieren. Stattdessen setzt das Unternehmen auf HTML5, wie mehrere Medien unter Berufung auf eine Note des US-Konzerns berichten. Als Termin wird das vierte Quartal genannt. Surft ein Nutzer dann auf Seiten, die ausdrücklich Adobess Flash Player fordern, soll im Browser ein entsprechender Hinweis erscheinen, dem User dann zustimmen müssen.

Zur Begründung verwies der Konzern in der kleinen Mitteilung auf die bessere Leistung und den geringeren Ressourcenverbrauch von HTML5. Der Flash-Player ist beinahe regelmäßig wegen neu entdeckter Sicherheitslücken im Fokus der Öffentlichkeit.

Allerdings will Chrome auf den zehn meistbesuchten Internetseiten die Medieninhalte weiter standardmäßig mit Flash wiedergeben. Dazu zählen etwa Youtube, Facebook Yahoo und Amazon.

Quelle: n-tv.de, jwu