Technik

Prima Preis-Leistungs-Verhältnis Gut: WLAN-Steckdosenleisten von ACME

Man kann sich für viel Geld smarte Geräte kaufen oder für wenig Geld vorhandenes Equipment mit WLAN-Steckdosen vernetzen. Die neuen Dreier- und Sechser-Leisten von ACME stellen sich im Test als gute und günstige Alternativen heraus.

WLAN-Steckdosen sind eine tolle Sache, weil sie praktisch jedes elektrische Gerät smart machen können, indem sie sie geplant oder auf Befehl ein- oder ausschalten. Sehr praktisch ist das beispielsweise bei Kaffeemaschinen, die auch ohne eingebaute Zeituhr vorgeheizt sind, wenn man aus dem Bett krabbelt. In solchen Fällen genügen einzelne Steckdosen. Man bekommt sie ab etwa 20 Euro. Wenn mehrere Geräte gesteuert werden sollen, sind aber Steckdosenleisten meistens die bessere und günstigere Lösung. ACME bietet für 40 beziehungsweise 50 Euro zwei neue Geräte mit drei oder sechs Steckplätzen plus USB-Ports an. ntv.de hat sie getestet.

Robust und einfach

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Bei der Dreier-Leiste kann man jede Steckdose einzeln steuern.

(Foto: ACME)

Sicherheit steht bei elektrischen Verbindungen an erster Stelle, und die ist bei den ACME-Leisten wohl gewährleistet. Sie haben alle nötigen Prüfzeichen, sind sehr solide verarbeitet und bieten einen Überspannungsschutz. Einen robusten Eindruck machen auch die drei Meter langen Kabel und mit Gumminoppen an der Unterseite haben die Leisten einen sicheren Stand.

Die Einrichtung ist kinderleicht und hat im Test im Handumdrehen geklappt: App installieren, Konto erstellen, mit dem WLAN verbinden und das Gerät erkennen lassen. So muss es sein.

Ebenso einfach ist der Rest der App gestaltet. Wenn man eine der Leisten aussucht, sieht man eine 1:1-Darstellung des Geräts und weiß sofort was Sache ist, obwohl man bei der Übersetzung ein bisschen geschlampt hat und beispielsweise "Schedule" nicht durch "Zeitplan" ersetzt hat. Nicht so schlimm, die Symbole sind selbsterklärend, aber ein entsprechendes Update würde nicht schaden.

Einzeln oder in Gruppen

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Bei den Funktionen der beiden Leisten gibt es einen großen Unterschied. Beim Dreier kann man jede einzelne Steckdose einzeln ein- und ausschalten, eine Uhrzeit festlegen oder einen Timer stellen. Beim Sechser sind jeweils drei Steckplätze zusammengefasst.

So ist die kleinere Leiste vor allem dann nützlich, wenn Geräte angeschlossen sind, die sich zwar am gleichen Ort befinden, aber sonst wenig miteinander zu tun haben. Die Sechser-Leiste bietet sich da an, wo Gruppen gleichzeitig ein- oder ausgeschaltet werden sollen, beispielsweise in Multimedia-Ecken.

Verständliche Automatisierungen

Bei beiden Varianten kann man außerdem die USB-Ports getrennt steuern oder das komplette Gerät an- und ausknipsen. Um den Überblick zu behalten, erlaubt es die App, jede Funktion umzubenennen.

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Bei der großen Leiste werden jeweils drei Steckplätze zu einer Gruppe zusammengefasst.

(Foto: ACME)

Sehr einfach ist es auch, automatische Aktionen einzustellen, beispielsweise bei Sonnenuntergang alle angesteckten Lampen einschalten zu lassen. Das Gleiche gilt für Szenarien, bei denen man mehrere Aktionen mit einem Tipper auslösen kann.

Alexa und Google hören aufs Wort

Das Ganze ist schon bequem, wenn man die App nutzt, man kann die Steckdosenleisten aber auch per Sprachbefehl steuern, wenn man sie mit Amazon Alexa verbindet oder zu Google Home hinzufügt. Beides funktionierte im Test schnell und problemlos, Sprachbefehle wurden einwandfrei erkannt und ausgeführt.

Alles in allem haben die ACME-Steckdosenleisten überzeugt. Die Qualität stimmt und die App ist bis auf kleinere Ungereimtheiten logisch aufgebaut und einfach zu bedienen. Für 40 und 50 Euro bieten die Geräte jeweils ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Quelle: ntv.de