Technik

Zelda-Remake: "Link's Awakening" Nintendo präsentiert die süßeste Retro-Perle

2_NSW_TLOZ Links Awakening_Illustration_Switch_TLOZLinksAwakening_E3_artwork_02.png

Das bezaubernde Cocolint: Über den Wolken thront das Ei des Windfischs.

Retro ist in: Nintendo fährt gerne auf dieser Schiene, investiert aber stets viel Zeit und Mühe, das neue Gewand der Spieleklassiker ordentlich aufzupolieren. "Zelda: Link's Awakening" ist da keine Ausnahme. Die Neuauflage des Gameboy-Klassikers ist eine traumhaft-süße Spieleversuchung.

Nach Super Mario ist Link der größte Held des Nintendo Universums. Mit dem Titel "Zelda: Breath of the Wild" landeten die japanischen Entwickler 2017 einen Riesenerfolg und pushten die Verkäufe der neuen Konsole Switch. Nun bekommt das Remake des Gameboy-Klassikers "Zelda: Link's Awakening" für die Switch einen neuen Anstrich, der Fans des Klassikers begeistern wird - und ein neues Publikum faszinieren.

Das Gameboy-Spiel aus dem Jahr 1993 ist für Handheld-Zocker die Mutter aller Adventurespiele und wegweisend für die zahlreichen Nachfolgertitel rund um Link und Prinzession Zelda gewesen. Die liebevoll gezeichnete Story wirkt auf der Switch noch emotionaler und ist ganz eng am Original gehalten - da versetzt es Liebhaber des Klassikers schnell zurück in die Kindheit.

5_190214_NSW_TLOZ_ Links Awakening_Screenshot_TLoZLA_ss_05.png

Link lernt die Ballade des Windfischs.

(Foto: Nintendo)

In der wundervoll aufgehübschten Top-Down-Perspektive gilt es, den auf der Insel Cocolint schiffbrüchigen Link nach Hause zu bringen. Über die Insel wacht der Windfisch, der in einem riesigen Ei über die Insel schläft. Nur wer mit Hilfe von acht Instrumenten die Ballade vom Windfisch spielt, kann ihn aus seinem Schlaf wecken und die Insel verlassen.

Die Instrumente muss Link natürlich erst einsammeln. Der spitzohrige Held schlägt es dabei durch Wälder, Wüsten und Wasserwelten. Dort muss er in Dungeons Rätsel lösen und Zwischen- und später Endbosse bezwingen. Wer das Spiel nicht kennt, wird seine Zeit brauchen, um die Lösungswege zu finden.

14_NSW_TLOZ Links Awakening_Screenshot_Switch_TLOZLinksAwakening_E3_screen_05.png

Bosskämpfe satt: Am Boden, zu Wasser oder auch in der Luft.

(Foto: Nintendo)

Das Spiel wird mit jedem erkämpften Instrument anspruchsvoller. Lässt sich das erste Objekt der Begierde noch mit Schwert und Schild erobern, kommen mit jedem weiteren Kapitel der Geschichte neue Hilfsgegenstände dazu, die in den Dungeons kombiniert werden müssen. Sprungfeder, Kraftarmband, Enterhaken – das sind nur einige der Instrumente, die zum Einsatz kommen.

Ungewohnte Bewegungsfreiheit

Während auf dem Gameboy mit seinen zwei Buttons noch mühsam die Tastenbelegung je nach Hilfmittel jedes Mal umgelegt werden musste, bietet die Switch mit ihren zusätzlichen Knöpfen deutlich mehr Spielraum. Link's Awakening profitiert davon und spielt sich noch flüssiger. Außerdem ermöglicht der Analogstick - anders als beim Gameboy - eine ungewohnte Bewegungsfreiheit.

ANZEIGE
The Legend of Zelda: Link's Awakening [Nintendo Switch]
EUR 47,99
*Datenschutz

Neu bei der Switch-Version ist, dass der Spieler nun Dungeons und Labyrinthe selbst bauen kann. Der Spielspaß hält sich dabei allerdings in Grenzen, denn besonders kreativ sind die Baumöglichkeiten nicht.

Den Spielspaß mindert das aber keineswegs. "Zelda: Link's Awakening" ist die ideale Unterhaltung für unterwegs. Das stets spannende Abenteuer bietet stundenlangen Spielspaß in einer traumhaften Atmosphäre.

 

Quelle: n-tv.de

Mehr zum Thema