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"Star Wars"-Droide fürs Wohnzimmer Sphero BB-8 ist ein süßer Kugel-Roboter

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In der Ladeschale bekommt der Sphero BB-8 drahtlos Saft.

(Foto: jwa)

Der Sphero BB-8 bringt "Star Wars" direkt nach Hause. Der kleine kugelrunde Roboter sieht aus wie der Film-Droide und lässt sich per Smartphone fernsteuern. Doch er kann noch mehr als nur durch die Gegend rollen.

Kaum ein Film wurde in diesem Jahr so sehnsüchtig erwartet wie der neue "Star Wars". Zum Start von Episode VII wird der Markt überschwemmt mit Fan-Artikeln - mehr oder weniger nützlichem und schönem Merchandise mit Filmfiguren und an den Film angelehnten Sondereditionen, vom Frühstücksset bis zum Playstation-Controller im Darth-Vader-Look, an denen der Disney-Konzern Milliarden verdient. Einer der Stars des neuen Films ist ein Roboter namens BB-8 - eine flinke Kugel mit Kopf, die sich rollend durch die Gegend bewegt und fiept und blinkt. Fans der Reihe können sich BB-8 jetzt als kleinen Spielzeug-Droiden nach Hause holen. Der ferngesteuerte Ball von Sphero sieht dem Original aus dem Film täuschend ähnlich. n-tv.de hat getestet, was der BB-8 tatsächlich drauf hat.

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Gesteuert wird der Sphero BB-8 per Smartphone-App für iOS oder Android.

(Foto: jwa)

Die Plastikkugel von der Größe einer Saftorange rollt durch die heimischen Zimmer und blinkt dabei lustig vor sich hin. Der abnehmbare Kopf bleibt dabei wie von Zauberhand immer oben. Magneten im Innern der Kugel sorgen dafür. Gesteuert wird der BB-8 mit dem Smartphone über eine kostenlose App, die Zusatzfunktionen bereithält. Fürs "Star Wars"-Feeling sorgt schon die Filmmusik, die beim Start der App und beim Update der Firmware eingespielt wird. Sitzt der BB-8 in seiner Ladeschale, blinkt er und bewegt eifrig den Kopf hin und her.

Zum Koppeln mit dem Smartphone reicht es, das Gerät in die Nähe der Sphero-Kugel zu halten, beide verbinden sich dann automatisch. Gesteuert wird der Mini-Droide über den Touchscreen des Handys - einmal kalibriert, rollt er immer in die Richtung, in die der Steuerfinger weist und lässt sich nach kurzer Eingewöhnungszeit recht zielsicher und leicht steuern. Soll's mal schneller gehen, gibt es eine Turbo-Taste.

Der Kopf sitzt locker

BB-8 kann aber noch mehr als ferngesteuert durch die Gegend rollen. Auf Wunsch geht er selbstständig auf Entdeckungstour durchs Zimmer, dabei ändert er die Richtung, sobald er gegen ein Hindernis stößt - das funktionierte in der Redaktion aber mehr schlecht als recht. Auch fiel der Kopf bei rasanten Testrunden trotz Magnet-Halterung relativ schnell ab.

Auf Wunsch kann der Kleine auch mit seiner Umgebung kommunizieren. Ein Tipper aufs Display lässt ihn den Kopf schütteln oder eifrig nicken. Kleiner Minuspunkt: Die Geräusche, die er dabei von sich gibt, kommen nur aus dem Smartphone-Lautsprecher, BB-8 selbst bleibt stumm.

Für die Augmented-Reality-Funktionen des Kugel-Droiden ist ebenfalls der Blick aufs Smartphone-Display notwendig. Mit der Smartphone-Kamera können BB-8-Besitzer eine kurze Videobotschaft aufnehmen, die der Roboter dann anschließend als Hologramm-Nachricht in die Luft projiziert, wenn man das Sucherbild der Kamera auf den Roboter richtet. Das Hologramm ist aber leider nur auf dem Handy-Display zu sehen.

Viele Funktionen des BB-8 klingen auf dem Papier toller und beeindruckender, als sie in der Praxis letztlich sind. Einen ferngesteuerten Ball brachte Sphero bereits vor rund zwei Jahren heraus, Sphero 2.0 kostet derzeit ungefähr so viel wie die "Star Wars"-Variante, hat aber etwas mehr Zubehör, darunter eine Sprungschanze, kann seine Leuchtfarbe nach Belieben ändern und wird mit verschiedenen Apps für iOS oder Android zum Multifunktionsspielzeug. BB-8 kann weniger, ist aber für "Star Wars"-Fans trotzdem die bessere Wahl. Im Online-Handel kostet der kleine Droide aktuell rund 160 Euro.  

Quelle: n-tv.de

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