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Apokalypse auf PC und Konsole Spiele-Entwickler lieben das Ende der Welt

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In "The Division 2" gleicht das Kapitol in Washington einem Trümmerhaufen.

(Foto: Ubisoft)

Bürgerkrieg in den USA, Atomkrieg in Russland oder ewiger Winter auf der Erde. Entwicklerstudios sind kreativ, wenn es darum geht, den Weltuntergang in ein Videospiel zu verpacken. Auch die Gamescom kommt an diesem Trend nicht vorbei.

Mit einer Zombie-Apokalypse lassen sich Zocker nicht mehr hinter dem Herd hervorlocken. Ausgefallen müssen Dystopie-Action-Spiele sein, aber immer noch eine gewisse Realtitätsnähe liefern. Auf der Gamescom kann man eine ganze Flut an Endzeit-Spielen antesten, n-tv.de stellt drei der vielversprechendsten vor.

"The Division 2" knüpft an den ersten Teil an. Dort hatte ein Virus in New York große Teile der Bevölkerung ausgelöscht. Die Epidemie breitet sich aus, aus wilden Straßenkämpfen ist ein Bürgerkrieg in den USA geworden. Dieses Mal ist die Hauptstadt Washington D.C. der Schauplatz der Auseinandersetzungen zwischen Überlebenden und organisierten Verbrecherbanden.

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Erst im März 2019 geht das Spiel in den Verkauf, doch wer vorbestellt, kann sich bereits für den Beta-Test anmelden. Auf der Gamescom war eine Mission anspielbar. Man merkt sofort: "The Division 2" ist auf Kooperation ausgelegt. Wer überleben will, muss mit anderen Spielern zusammenarbeiten.

Beeindruckend an der Division-Fortsetzung ist wie schon im beim Vorgänger die originalgetreue Darstellung der US-amerikanischen Hauptstadt. Oder zumindest dessen, was davon an vielen Stellen noch übrig ist.

Schleichen bis der Arzt kommt

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Russland - oder das, was nach einem Atomkrieg noch davon übrig ist.

(Foto: 4A Games)

Ganz unamerikanisch kommt "Metro Exodus" daher. Es ist der dritte Teil der Reihe, die auf den Romanen von Dimitri Gluchowski basiert. Das Setting ist erneut das nach einem Atomkrieg zerstörte Russland. Ausgangspunkt ist die Moskauer U-Bahn. Die ukrainischen Entwickler 4A Games schaffen ein ganz eigenes Flair mit ihrem post-nuklearen-Kriegsszenario, das in der Ego-Shooter-Perspektive bestens funktioniert.

Auch das Gameplay verfolgt einen etwas anderen Ansatz als die üblichen Endzeit-Games. Ressourcen sind knapp in "Metro Exodus". Mit Hilfsgütern und Munition muss der Spieler sparsam umgehen. Schleichen, Tarnen und Attacken aus dem Hinterhalt stehen im Vordergrund. Kämpfe im Kugelhagel sind die Ausnahme. Als Einzelgänger "Artyom" ist man im Spiel ohnehin stets in der Unterzahl. Die künstliche Intelligenz ist so gestrickt, dass sie diesen Vorteil eiskalt ausnutzt.

"Metro Exodus" erscheint am 22. Februar 2019 für den PC, XBox und die Playstation. Wer bis dahin nicht warten kann, kann den Vorgänger "Metro: Last Light" spielen. Inhaltlich baut die neue Exodus-Ausgabe darauf auf.

Schneegestöber nach der Apokalypse

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Mit Pfeil und Bogen auf der Jagd.

In "Fade to Silence" hat der ewige Winter eingesetzt. Der Spieler zieht durch die postapokalyptische, eisige Einöde, in der Autowracks malerisch in Schneelandschaften eintauchen. Dabei ist die eisige Kälte auch ein ständiger Gegner. Ohne Feuer und Unterschlupf droht man schnell zu erfrieren. Daher muss der Spieler sein eigenes Camp errichten, von dem aus einzelne Missionen starten.

Das Open-World-Game lebt vom Setting: Als Jäger und Sammler, mit Bogen und Schwert bewaffnet, spannt der Spieler mal eben ein Rudel abgerichteter Wölfe vor den Schlitten und prescht zur nächsten Quest.

Seit Ende 2017 ist das Spiel in der Early-Access-Phase, noch in diesem Jahr soll die Vollversion für den PC und Konsolen auf dem Markt kommen. RPG-Fans werden an dem Spiel ihre Freude haben.

 

Quelle: n-tv.de

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