Tempo macht den UnterschiedUSB-Sticks im Test
Muss man wirklich zweistellige Eurobeträge für einen simplen USB-Stick ausgeben? Sind nicht alle Datenträger im Grunde gleich? Nicht ganz: Manche sind schneller als andere. Wir sagen Ihnen, welche.
USB-Sticks bekommt man bisweilen fast hinterher geworfen, man kann aber auch hohe zweistellige Euro-Beträge für einen Datenträger ausgeben. Die Zeitschrift "Computerbild" hat nun geprüft, in welchen Punkten sich USB-Sticks – abgesehen vom Speicherplatz – voneinander absetzen. Fazit: Das Tempo macht den Unterschied. Bei der Geschwindigkeit, mit der Daten auf den Speicher geschrieben werden, zeigt sich die Qualität.
43 USB-Sticks mit Kapazitäten von acht, 16 und 32 Gigabyte nahmen die Tester unter die Lupe. Tendenziell wurden mit den 32-GB-Modellen höhere Transferraten erzielt. Der schnellste USB-Stift ist demnach der Mistral 32GB von CnMemory, der im Test 19,21 Megabyte pro Sekunde schreiben konnte.
Bei den 16-GB-Modellen brachte es der Extreme Cruzer Contour 16GB von Sandisk auf 17,59 Megabyte pro Sekunde. Das langsamste Modell in dieser Gruppe schaffte gerade mal 3,94 MB pro Sekunde. In der 8-GB-Klasse brachte es wiederum ein Sandisk-Modell auf 17,35 MB pro Sekunde, gefolgt von einem CnMemory-Stick mit 13,81 MB pro Sekunde. Der langsamste Kandidat schrieb die Daten mit 3,51 MB pro Sekunde auf den Speicher. In den Gesamtwertungen schaffte es in allen drei Speichergrößen das jeweils von CnMemory stammende Modell auf den ersten Rang.