Technik

Asus macht jetzt runde Dinger Zenwatch 3 ist ein Smartwatch-Schmankerl

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Die Zenwatch 3 ist die erste runde Smartwatch von Asus.

(Foto: jwa)

Asus zeigt auf der IFA seine dritte Smartwatch. Die Zenwatch 3 ist die erste runde Uhr der Taiwaner, sie ist relativ günstig und hat gleich mehrere Besonderheiten. n-tv.de hatte sie schon in der Hand.

Bei den Käufern sind Smartwaches bisher nicht so erfolgreich, wie es sich die Industrie erhofft hat. Ist der Boom schon vorbei, bevor er richtig begonnen hat? Die Hersteller wollen daran noch nicht glauben und setzen weiterhin auf die kleinen Computer am Handgelenk. Apple veröffentlicht in Kürze ein neues Betriebssystem für seine Watch und stellt, so wird vermutet, am 7. September auch eine neue Smartwatch vor. Samsung nutzt die IFA-Bühne für die Präsentation seiner Gear S3 - und auch Asus führt seine Smartwatch-Reihe weiter. Auf der IFA in Berlin hat der Konzern die Zenwatch 3 vorgestellt.

Die erste runde

Die dritte Smartwatch der Taiwaner ist die erste mit rundem Zifferblatt, scheinbar einigen sich die Hersteller so langsam auf das klassische Armbanduhren-Format. Das AMOLED-Display misst 1,39 Zoll und hat eine relativ scharfe Auflösung von 400 x 400 Pixeln, der Rand um den Bildschirm ist ansprechend schmal. Als erste Smartwatch mit Googles Betriebssystem Android Wear hat die ZenWatch 3 drei Tasten. Die obere kann für den Schnellstart einer Lieblings-App genutzt werden, auch die untere kann konfiguriert werden.

Pluspunkt: Die Uhr ist sowohl mit Android- als auch mit iOS-Smartphones kompatibel, in Verbindung mit dem iPhone gibt es aber nur eine begrenzte Anzahl an Google-Apps, die mit der Smartwatch sprechen können. Im Software-Angebot für Android sind die zahlreichen Apps für Android Wear sowie einige eigene Anwendungen, zum Beispiel die Fitness-App ZenFit mit akkuratem Schirttzähler und der ZenManager, der die Uhr vom Smartphone aus konfiguriert. Ausprobieren konnte man die Software noch nicht, Asus hatte zur Pressekonferenz wie immer nur Demogeräte mitgebracht.

Neuer Chip und flotte Ladung

In der Zenwatch 3 taktet der Snapdragon 2100, ein Wearable-Chip von Qualcomm, der besonders sparsam sein soll. Zusammen mit dem 340-Milliamperestunden-Akku verspricht Asus Laufzeiten von bis zu zwei Tagen, dank spezieller Schnellladetechnik soll der Akku binnen 15 Minuten wieder 60 Prozent Saft bekommen - laut Asus genug für einen Nuztungstag. Eine optionale Akkuschale mit 200 Milliamperestunden verhilft der Uhr im Notfall zu Extra-Laufzeit.

In den Handel kommt die Zenwatch 3 mit einem Armband aus wahlweise Kautschuk oder Leder, das fest an der Uhr befestigt ist - so wirkte es zumindest beim ersten Ausprobieren nach der Pressekonferenz. Die Variante mit Gummiarmband soll 229 Euro kosten, die Leder-Ausführung kostet 249 Euro. Beide sollen im Oktober in den Verkauf gehen, zur Wahl stehen die Farbvarianten Dunkelgrau, Silber und Roségold.

Quelle: ntv.de