Streit mit der TürkeiMerkel ist zu diplomatischKein anderer ausländischer Staatschef fordert die Kanzlerin so sehr wie der türkische Präsident Erdogan. Dass Angela Merkel auf Mäßigung setzt, ist richtig. Dennoch darf nicht der Eindruck entstehen, sie würde sich verstecken.07.03.2017Ein Kommentar von Christian Rothenberg
"Ein total repressives System"Auch Cavusoglu spricht von Nazi-PraktikenDer Nazi-Vergleich des türkischen Staatschefs Erdogan hat hierzulande für Empörung gesorgt. Sein Außenminister wiederholt den Vergleich gleich nochmal und spricht von einem "total repressiven System".07.03.2017
Kein Rede in FrechenTürkischer Minister darf nicht auftreten Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci darf nicht wie geplant in Frechen bei Köln auftreten. Der Grund: Der Betreiber verweigert dem AKP-Politiker den Zutritt zu der vorgesehenen Halle. Diese sei für politische Veranstaltungen tabu, heißt es.03.03.2017
Türkeis Premier in OberhausenAKP lässt Reporter nicht zu Yildirim-RedeNachdem bereits in der Türkei die Pressefreiheit leidet, haben es nun auch Reporter in Deutschland schwer, über die türkische Regierung zu berichten. Bei dem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Yildirim wird einem der Zutritt verwehrt.18.02.2017
Diyanet rief sechs Imame zurückTürkei erbost über Ditib-ErmittlungenDie Vorwürfe gegen den türkisch-deutschen Moscheeverband Ditib sorgen in der Türkei für Unverständnis. Obwohl das Religionsamt Diyanet die Spionagevorwürfe abstreitet, holt es sechs Imame aus Deutschland zurück - und kritisiert die deutsche Justiz scharf. 17.02.2017
Widerstand von RechtsaußenIn Erdogans Revier gibt es WildererIn der Türkei formiert sich eine nationalistische Nein-Kampagne gegen das geplante Präsidialsystem. Präsident Erdogan könnte dieser Aufstand gefährlich werden.15.02.2017Von Issio Ehrich
Reaktion auf Razzien bei ImamenAKP spricht von Kampagne gegen DitibDie Razzien beim islamischen Moscheenverband Ditib sorgen für Empörung bei der türkischen Regierungspartei AKP. Ein Abgeordneter spricht von "juristischen Repressalien". Grüne und Linke kritisieren Justizminister Maas aus anderen Gründen.15.02.2017
Kahlschlag des Staates geht weiterTürkei entlässt erneut Tausende AngestellteSeit der Niederschlagung des Armeeaufstandes hat die Türkei über 100.000 Angestellte entlassen. Nun setzt die Regierung Erdogans erneut Tausende vor die Tür, darunter auch Mitarbeiter des Bildungsministeriums und Pädagogen.08.02.2017
Präsidialsystem in der TürkeiParlament stimmt für Erdogans ReformDamit der geplante Umbau der türkischen Demokratie in ein Präsidialsystem vollzogen werden kann, muss das Parlament 18 Artikeln zu stimmen. Dies geschieht in der ersten Wahlrunde auch. Dabei kommt es zu Handgreiflichkeiten.16.01.2017
Beratung über VerfassungsreformErdogan könnte bis 2034 Präsident bleibenDas türkische Parlament berät über ein Präsidialsystem. Eine der vorgeschlagenen Verfassungsänderungen könnte es Staatspräsident Erdogan ermöglichen, noch mehr als 17 Jahre lang zu regieren.13.01.2017