"Keine Straffreiheit"EU droht Moskau mit Sanktionen Der Kreml will mit der Vergiftung des Oppositionellen Alexej Nawalny nichts zu tun haben und warnt vor einer "Politisierung" des Falls. Die EU gibt dennoch ihre Zurückhaltung auf und richtet deutliche Worte an Moskau. In Deutschland stellt sich die Frage, wie es mit dem Nord-Stream-2-Projekt weitergeht.04.09.2020
Keine Verhandlungen mit TürkeiAthen weist Nato-Ankündigung zurück Ankara und Athen führen angeblich Gespräche, um militärische Zwischenfälle im östlichen Mittelmeer zu vermeiden. Das meldet zumindest die Nato. Athen dementiert sofort. Derweil versucht Merkel im Gespräch mit Erdogan, die endgültige Eskalation im Erdgasstreit zu vermeiden.04.09.2020
Reaktionen auf Fall NawalnyPutin gegen den Rest der WeltDer Fall Nawalny isoliert Russlands Präsidenten Putin. Viele Länder stellen sich an die Seite von Bundeskanzlerin Merkel und fordern ungewöhnlich deutlich Konsequenzen. Der russische Geheimdienst, der als Drahtzieher vermutet wird, tritt die Flucht nach vorn an: Der Westen soll den Putin-Kritiker vergiftet haben. 03.09.2020
Treffen mit Schwedens StaatschefKanzlerin verteidigt Corona-MaßnahmenWährend viele europäische Länder zu Beginn der Pandemie einen Lockdown anordneten, ließ Schweden das öffentliche Leben größtenteils weiterlaufen. Beim Besuch von Ministerpräsident Löfven in Berlin verweist Kanzlerin Merkel auf deutsche Ballungsräume - und stellt sich hinter strengere Maßnahmen.03.09.2020
Nawalny und Nord Stream 2Der Druck auf Merkel wächstKanzlerin Merkel fordert im Fall Nawalny Antworten von Russland - und droht mit einer "angemessenen Reaktion". Schon wird über das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 diskutiert, das Merkel immer verteidigt hat. Doch diese Linie bröckelt, die Kanzlerin hat nur zwei schlechte Optionen.03.09.2020Eine Analyse von Markus Lippold
Russland soll sich erklärenMerkel verurteilt "versuchten Giftmord"Mit scharfen Worten verurteilt Kanzlerin Merkel die Attacke auf den russischen Oppositionellen Nawalny. Es sei der klare Befund für einen versuchten Giftmord erbracht worden. Nun werde über angemessene Reaktionen beraten. Entscheidend sei dabei auch die Erklärung Moskaus.02.09.2020
U-Ausschuss rückt näher144 Hinweise auf Geldwäsche bei WirecardWann wusste die Bundesregierung von Unregelmäßigkeiten bei Wirecard? Was hat sie dagegen unternommen? Die Opposition fordert Antworten - und könnte auch gegen den Willen der GroKo einen Untersuchungsausschuss einsetzen. Die Anti-Geldwäsche-Einheit des Bundes prüft derweil 144 Vorgänge.31.08.2020
Vorne soll eine Zwei stehen SPD will den Merkel-Rückzug nutzenSeit nunmehr Jahren dümpeln die Sozialdemokraten in den Umfragen zwischen 14 und 16 Prozent. Ihr "General" Klingbeil will sich damit nicht abfinden und nennt ein ehrgeiziges Wahlziel. Doch für den Stimmenzuwachs soll eigentlich der Koalitions-Seniorpartner sorgen.30.08.2020
Wirecard-AufarbeitungOpposition wirft Regierung Salami-Taktik vorDer Wirecard-Skandal ist auch aus politischer Sicht mitnichten ausgestanden. Die Bundesregierung wird den Fall nicht los. Anfang der Woche kommt erneut der Finanzausschuss zusammen. Gibt es danach einen Untersuchungsausschuss? Die Opposition hat viele Fragen.29.08.2020
Merkels neue BotschaftNicht wir schaffen das, ihr schafft dasKaum ein Satz hat Merkels Kanzlerinnenschaft so geprägt wie "Wir schaffen das". Als sie heute Bilanz zieht, macht sie klar: Sie würde in der Flüchtlingskrise wieder so entscheiden. Diesen Satz würde sie vermutlich aber nicht wieder sagen.28.08.2020Von Benjamin Konietzny