Ukraine-Talk bei Maybrit Illner"Es wird jetzt Verluste geben"Am zerstörten Kachowka-Staudamm droht eine furchtbare Naturkatastrophe. Doch gleichzeitig könnte die ukrainische Armee mit ihrer lange erwarteten Großoffensive begonnen haben. In der ZDF-Talkshow Maybrit Illner haben sich die Gäste am Donnerstagabend über die Situation in der Ukraine unterhalten.09.06.2023Von Marko Schlichting
Pumpen trotzen kritischer MarkeStausee kühlt AKW Saporischschja weiterhinZuletzt warnt der ukrainische Betreiber des AKW Saporischschja: Der Pegel des Kachowka-Stausees sei so niedrig, dass das Kernkraftwerk nicht mehr gekühlt werden könne. Später widerspricht die Internationale Atomenergiebehörde. Es bleibt mehr Zeit für die Suche nach einer Alternative als gedacht.09.06.2023
Folgen für AKW und TrinkwasserPegel im Kachowka-Stausee fällt unter kritische MarkeNach der Teilzerstörung des Kachowka-Staudamms reicht das Wasser des Stausees nach ukrainischen Angaben nicht mehr aus, um die Reaktoren im Atomkraftwerk Saporischschja zu kühlen. Der Wasserpegel des Sees sei "unter die kritische Marke von 12,70 Meter" gefallen.08.06.2023
"Natürlich sind wir schon da"DRK reagiert auf Selenskyj-Kritik mit UnverständnisDie Menschen in den Flutgebieten rund um den Kachowka-Staudamm in der Ukraine sind dringend auf Hilfe angewiesen. Präsident Selenskyj erweckt in einem Interview den Eindruck, dass das Rote Kreuz nicht vor Ort ist. Dem widerspricht DRK-Generalsekretär Reuter entschieden.08.06.2023
Stand der Gegenoffensive unklarLeopard-Panzer an der Front - Moskau meldet Abwehr-ErfolgeBerichten zufolge hat die Ukraine in Teilen des Landes mit der Rückeroberung der von Russland besetzen Gebiete begonnen. Kiew bestätigt dies nicht. Moskau verbreitet derweil Meldungen über erfolgreiche Abwehrgefechte. Aufseiten der Ukraine sind offenbar auch westliche Panzer im Einsatz.08.06.2023
Flut-Folgen bringen VerlusteExperten: Russlands Armee war auf Staudamm-Zerstörung nicht vorbereitetNoch immer ist nicht klar, wer hinter der Zerstörung des Kachowka-Staudamms steckt. Russland wird verdächtigt. Für die eigenen Truppen hat die Sprengung aber offenbar schlimme Auswirkungen. Die Ukraine und US-Experten sehen Verluste an Soldaten und Ausrüstung durch die Fluten.08.06.2023
Oligarch und SteuerparadiesDer mutmaßliche neue Schalke-Sponsor wirft Fragen aufNach dem russischen Überfall auf die Ukraine trennte sich der FC Schalke 04 von seinem Sponsor Gazprom. In der kommenden Saison soll es einen neuen Unterstützer geben. Doch auch dessen Spuren führen nach Russland.08.06.2023Von Sergej Maier und Lukas Wilhelm
Rüstungsindustrie applaudiertStudenten fordern militärische Forschung an UnisViele deutsche Universitäten verbieten sich selbst die Forschung zu militärischen Zwecken. Der CDU-nahe Ring christlich demokratischer Studenten will das ändern. Beifall kommt von der Rüstungsindustrie - doch es gibt auch entschiedene Gegner.08.06.2023Von Volker Petersen
Satellitenbilder aus der UkraineCherson bangt um überflutete StadtteileDie Folgen der Flutkatastrophe am Dnipro sind gewaltig: Die Flutwelle nach dem Dammbruch am Dnipro führt noch rund 100 Kilometer flussabwärts zu ausgedehnten Überschwemmungen. Teile der ukrainischen Metropole Cherson stehen unter Wasser, wie aktuelle Satellitenbilder zeigen.08.06.2023
Cherson besonders hart betroffenKreml: Putin reist nicht in besetzte FlutgebieteDer von Russland besetzte Teil der ukrainischen Stadt Cherson leidet besonders schlimm unter den Folgen der Zerstörung des Kachowka-Staudamms. Kremlchef Putin wird sich allerdings kein Bild der Lage vor Ort machen. Anders als Ukraine-Präsident Selenskyj.08.06.2023