Reaktion auf Drohung PutinsBiden: "Ein Atomkrieg kann nicht gewonnen werden"Der US-Präsident will Russland für die in der Ukraine begangenen Kriegsverbrechen zur Rechenschaft ziehen. Die vom Kreml inszenierten Scheinreferenden verurteilt Biden als "äußerst schwere Verletzung der UN-Charta". An Russlands Präsident Putin sendet er eine klare Botschaft.21.09.2022
Experte Gressel zur Mobilmachung"Putin pokert sehr hoch"Militärexperte Gustav Gressel äußert bei ntv.de große Zweifel an der Wirksamkeit der russischen Mobilmachung: Weder könne Russland seine Kampfkraft kurzfristig substanziell stärken, noch werde das Land langfristig deutlich mehr Soldaten mobilisieren können. Putins Atomwaffen-Drohungen seien ein "psychologisches Spiel".21.09.2022
Panzerstreit der AmpelAlles eine Frage der ZeitFür den Moment scheint Ruhe zu sein in der Koalition beim Thema Panzer-Lieferungen an die Ukraine. Doch Grüne und FDP tragen den Kurs des Kanzlers nur pflichtschuldig mit. Ein Antrag der Union setzt die Ampel zusätzlich unter Druck.21.09.2022Von Hubertus Volmer
"Sind wir im Fußballstadion?"Habeck hält Wutrede wegen Gasumlage Weil die Bundesregierung trotz der Verstaatlichung von Uniper an der Gasumlage festhält, erhitzen sich die Gemüter im Bundestag. Der Wirtschaftsminister regt sich sichtlich über die "Muss weg"-Haltung der Opposition auf, die ohne Alternativ-Vorschlag daherkomme. "Was kommt denn stattdessen?", wettert Habeck.21.09.2022
"Millionenschwere Armee" nötigSelenskyj: Putins Soldaten "laufen einfach weg"Niemand sollte sich von Putins Atomwaffendrohungen einschüchtern lassen, mahnt der ukrainische Präsident. In der Teilmobilisierung der Streitkräfte erkennt Selenskyj die Schwächen des russischen Kriegsführung. Der Kreml habe "Jungs, die nicht kämpfen konnten" an die Front geschickt.21.09.2022
"Akt der Verzweiflung"Scholz wertet Teilmobilmachung als SchwächePolitiker der Ampel sehen in der russischen Teilmobilisierung kein Zeichen von Stärke, im Gegenteil. Kanzler Scholz wertet Putins Schachzug als Akt der Verzweiflung. Ähnlich äußern sich Verteidigungsministerin Lambrecht und Finanzminister Lindner. 21.09.2022
"Westen muss standhaft bleiben"Melnyk sieht Putin am Rande des UntergangsMit einer Teilmobilmachung will der russische Präsident Stärke zeigen. Für den ukrainischen Botschafter läutet Putin damit gerade sein Ende ein. Während Melnyk für Russland die Stunde Null heraufziehen sieht, verlangt er von Bundeskanzler Scholz Standhaftigkeit. 21.09.2022
Analyse der MobilmachungPutin verlängert den Krieg, aber wendet nicht das BlattWladimir Putin macht die befürchtete Teilmobilmachung wahr. Doch das Vorgehen wirft Fragen auf, sowohl für die betroffenen Russen als auch für die Armeen beider Seiten. Dass 300.000 Reservisten die russische Armee schnell und spürbar stärken, ist zu bezweifeln.21.09.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Nach russischer TeilmobilmachungChina ruft zu "Waffenstillstand durch Dialog" aufKiews Gegenoffensive macht es Russland an der Front zunehmend schwer. Mit einer Teilmobilmachung will Putin im Süden und Osten der Ukraine neue Stärke demonstrieren. China, einer der wichtigsten Handelspartner Russlands, geht behutsam auf Distanz.21.09.2022
Reaktionen auf Teilmobilmachung"Ein weiteres Zeichen von Putins Verzweiflung"Moskaus Ankündigung einer Teilmobilmachung stößt im Ausland einhellig auf Kritik. Viele westliche Spitzenpolitiker sehen die Entscheidung des Kreml als Zeichen der Schwäche. Kiew reagiert mit Spott.21.09.2022