20.01.2004 15:10 Uhr Nicht immer Arbeitsentgelt Nutzung des Firmen-Pkw

Nutzt ein bei seinem Ehepartner angestellter Arbeitnehmer das Firmenauto privat, zählt dies nur in bestimmten Fällen als Arbeitsentgelt. Darauf weist die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in Berlin hin. Zwar sei die Überlassung eines Firmenwagens für Privatfahrten prinzipiell als Sachbezug zu werten, der ein Arbeitsentgelt darstelle.

19.01.2004 12:54 Uhr Studie: "Null Bock" im Job Deutsche sind gefrustet

Die einen haben keinen Job, und die, die einen haben, sind nicht mit ihm zufrieden. So ließe sich das Ergebnis einer Umfrage der Marktforschungsgesellschaft Gallup überspitzt zusammenfassen. Als Hauptschuldige werden die Manager ausgemacht. Sie seien unfähig, ihre Mitarbeiter zu motivieren. In den USA sind der Studie zufolge gleich doppelt so viele Arbeitnehmer mit ihrem Job zufrieden. Im Süden Deutschlands sind die Arbeitnehmer tendenziell motivierter. Der gesamtwirtschaftliche Schaden, der durch das fehlende Engagement entsteht, entspricht den Berechnungen zufolge dem Bundeshaushalt für 2004.

24.11.2003 18:33 Uhr Trotz Manila-Flops Mehr Geld für Fraport-Chef

Fraport-Chef Wilhelm Bender und sein Stellvertreter Manfred Schölch verdienen künftig mehr. Der Aufsichtsrat segnete am Montag die umstrittene Erhöhung ihrer Bezüge ab. Gegen die Erhöhung stimmten die Arbeitnehmer. Sie sei nicht angemessen, nachdem das Unternehmen mit seinem Terminal-Projekt in Manila gescheitert sei.

21.10.2003 11:07 Uhr Gute Nachricht für Rentner Kein Sonderbeitrag für Pflege

Bei der Reform der Pflegeversicherung will Sozialministerin Schmidt die Rentner nun doch nicht mit einem zusätzlichen Sonderbeitrag belasten. Stattdessen erwägt Schmidt nun, dass kinderlose Arbeitnehmer einen Zusatzbeitrag zahlen sollen. Geplant ist ein "einkommensabhängig gestaffelter Beitragszuschlag". Eventuell soll es diesen Zuschlag für drei Einkommensstufen geben. Im Gespräch ist aber auch ein Einheitsbeitrag von zwei Euro im Monat.

21.07.2003 16:15 Uhr Volkswirte fordern mehr Gesundheitsreform reicht nicht aus

Der sich abzeichnende Konsens in der Gesundheitspolitik reicht nach Einschätzung von Analysten nicht aus, um die Lohnnebenkosten dauerhaft zu senken. Zwar begrüßten die Banken-Volkswirte am Montag grundsätzlich, dass sich Koalition und Opposition auf ein gemeinsames Konzept geeinigt haben. Um die Firmen und Arbeitnehmer auf lange Sicht zu entlasten, müsse allerdings weit mehr am Gesundheitssystem reformiert werden.

21.07.2003 06:24 Uhr Einschnitte für Versicherte Kranksein wird teuer

Regierung und Opposition haben sich auf einen Kompromiss geeinigt, der für die Versicherten zusätzliche Belastungen bedeutet. So wird der Zahnersatz künftig aus den Leistungen der Krankenversicherung ausgegliedert und durch eine obligatorische Zusatzversicherung abgedeckt. Bei Arztbesuchen soll eine Gebühr von 10 Euro pro Patient und Quartal fällig werden. Das Krankengeld müssen die Arbeitnehmer ab 2007 alleine Schultern. Der Kompromiss rief ein unterschiedliches Echo hervor.

03.04.2003 10:41 Uhr Senioren gesucht Karriere bei Brose ab 45

Der Automobilzulieferer Brose, sonst eher bei den jungen Arbeitnehmern gefragt, hat mit einer außergewöhnlichen Stellenausschreibung Aufsehen erregt. Unter der Überschrift "Senioren gesucht" hatte sich das bayerische Unternehmen gezielt an Arbeitskräfte über 45 Jahren gewandt. Man suche "erfahrene Entscheidungsträger", "die unsere Mannschaft zielstrebig führen können".