Parallelgesellschaft in TiflisViele Georgier reagieren ablehnend auf russische FlüchtlingeSeit Beginn des Kriegs in der Ukraine, vor allem nach der Mobilmachung in Russland, sind zehntausende Russen nach Georgien gekommen. Vielen Georgiern sind die neuen Einwanderer suspekt: Sie werfen den Russen vor, sich nicht mit dem Putin-Regime auseinandersetzen zu wollen.28.12.2022Ein Gastbeitrag von Stephan Malerius, Tiflis
Konfliktregion Südkaukasus"Armenien sollte Partner der EU sein, nicht Aserbaidschan"Armenien gehört zur russisch dominierten Militärallianz, erhält von dieser aber keinen Schutz. Es hat außerdem ein gutes Verhältnis zum Iran, ist aber ein demokratisches Land. Mit Aserbaidschan ist Armenien verfeindet. Die EU will von dort mehr Gas beziehen.18.12.2022
Grüne Energie aus Aserbaidschan1200-Kilometer-Kabel soll Strom in die EU liefernMit grünem Strom aus Aserbaidschan will sich die EU unabhängiger von Energieimporten aus Russland machen. Dafür solle ein mehr als 1000 Kilometer langes Kabel durchs Schwarze Meer verlegt werden. Bis der Strom fließt, werden aber noch ein paar Jahre verstreichen.17.12.2022
Kritische Töne und GestenPost-Sowjetstaaten verlieren Vertrauen in Moskaus StärkeRusslands Präsident Putin hängt noch immer imperialen Gedanken nach. Die bereiten vielen Führern ehemaliger Sowjetstaaten Sorgen. Zeitgleich schwächen Misserfolge Russlands in der Ukraine das Ansehen des Kremls. Einige Präsidenten begehren daher auf und suchen nach einer neuen Ordnungsmacht. 01.12.2022
Übung auch mit Kamikaze-DrohnenIran startet Militärmanöver in GrenzregionDie iranische Provinz Ostaserbaidschan grenzt an Armenien und Aserbaidschan. Beide Länder sind seit Jahrzehnten verfeindet. Nun starten Teherans Streitkräfte eine Übung in der Region. Mit dabei sind Fallschirmjäger, Kamikaze-Drohnen und Helikopter der Revolutionsgarden.17.10.2022
Knapp 180 tote SoldatenErneute Waffenruhe zwischen Armenien und AserbaidschanIm Grenzkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan hält eine am Dienstag vereinbarte Waffenruhe nur kurz. Es kommt zu weiteren Gefechten, Soldaten auf beiden Seiten sterben. Nun sollen erneut die Waffen schweigen. In Armenien befürchten einige Bürger bereits Zugeständnisse des Präsidenten.15.09.2022
Proteste in EriwanArmenien verkündet Waffenruhe mit AserbaidschanSeit zwei Tagen eskaliert der Konflikt im Südkaukasus wieder, Armenien beklagt bislang über 100 Tote, auf Aserbaidschans Seite sollen es 54 sein. Jetzt soll das Blutvergießen ein Ende haben, zumindest für den Moment. Seit dem Abend gelte ein Waffenstillstand, meldet die armenische Seite.15.09.2022
Rund 100 Opfer auf beiden SeitenWaffenruhe zwischen Armenien und Aserbaidschan hält nichtArmenien und Aserbaidschan werfen sich gegenseitig vor, die vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben. Nachdem Russland diese vermittelt hat, fallen wieder Schüsse. Angaben über weitere Opfer gibt es nicht. Zuvor sterben rund 100 Soldaten auf beiden Seiten.14.09.2022
Russland vermittelt Waffenruhe49 armenische Soldaten sterben bei Angriffen AserbaidschansDer wieder ausgebrochene Grenzkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan fordert erste Opfer. Nach Angaben des armenischen Regierungschefs, Paschinjan, sterben mindestens 49 eigene Soldaten bei Angriffen aus Aserbaidschan. Russland vermittelt nach eigenen Angaben eine Waffenruhe.13.09.2022
Kämpfe im GrenzgebietArmenien meldet Angriffe durch AserbaidschanZwei Jahre nach dem letzten Krieg zwischen den beiden Kaukasusrepubliken greift Aserbaidschan offenbar sein Nachbarland Armenien an. Die Attacken gelten nicht der Enklave Berg-Karabach, sondern dem armenischen Kernland. Baku erklärt, es handle sich um die Reaktion auf einen Sabotageversuch. 13.09.2022