Verklappung dauert 30 JahreWegen Fukushima-Wasser will Japan Fische testenDie umstrittene Entsorgung des Kühlwassers der Atomruine in Fukushima soll noch diesen Monat beginnen. Trotz Billigung der IAEA, das belastete Wasser in den Pazifischen Ozean zu leiten, gibt es große Bedenken. Die Regierung will deshalb anschließend täglich Meeresfrüchte testen.11.08.2023
Radioaktives Fukushima-AbwasserVerseucht Japan jetzt das Meer?Die Tanks sind voll, das radioaktive Wasser muss weg: Japan will das Abwasser aus dem havarierten AKW Fukushima ins Meer leiten - gereinigt und verdünnt. Ganz strahlungsfrei ist es aber trotzdem nicht. Das verunsichert vor allem Nachbarländer. Wie gefährlich wird der Entsorgungsplan für die Umwelt?05.07.2023Von Hedviga Nyarsik
Betreiber widersprechenBUND bewertet Atommüll-Zwischenlager als RisikoAuch nach dem Aus der deutschen Atomkraftwerke ist das Müll-Problem weiter ungelöst. Weil sich der Bau von Endlagern verzögert, arbeiten die Zwischenlager länger. Das sei gefährlich, meint der BUND und legt eine Risiko-Studie vor. Die Betreiber teilen die Sorgen nicht.20.06.2023
Forschung an Hightech-VerfahrenWie Atommüll unschädlich gemacht werden könnteAtommüll ist gefährlich. Die bisherige Lösung: ihn tief in der Erde einlagern. Doch kann man die strahlenden Elemente nicht einfach in harmlosere verwandeln? Tatsächlich wird ein solches Verfahren erforscht - es nennt sich Transmutation. Ist es die Lösung für das Endlagerproblem?11.06.2023Von Kai Stoppel
Aus der Schmoll-EckeLang lebe die entbindende Person aller Fortschrittskoalitionen!SPD, Grüne und FDP arbeiten ständig daran, die Welt vor dem Untergang zu retten, damit Deutschland Vorbild für die ganze Welt bleibt. Das führt ab und an zu Streit und neuerdings zum Vorwurf des Wortbruchs. Leider kann man gebrochene Worte nicht kleben - zumal Klimaschützer den Leim für andere Dinge brauchen.27.05.2023Eine Kolumne von Thomas Schmoll
Person der WocheSöder macht sich zum Asterix der RepublikWie von einem geheimen Zaubertrank beflügelt, hat Markus Söder eine neue Rolle gefunden, die Übermut nicht nur erlaubt, sondern geradezu braucht. Die Ampelparteien reagieren darauf so falsch wie weiland die Römer in Gallien.18.04.2023Von Wolfram Weimer
"Darf keine Jahrzehnte dauern"SPD und Grüne machen Tempo bei EndlagersucheAm Samstag endet die Ära der Atomkraft in Deutschland. Das bedeutet aber nicht das Ende der AKW-Debatte. Denn nun muss der Bauschutt nach dem Rückbau sowie der verbleibende radioaktive Müll irgendwo entsorgt werden. Eine unbeliebte Aufgabe, für die sich bisher niemand freiwillig gemeldet hat.14.04.2023
Atompriester und QuarzkristalleWie bewahrt man Informationen für mehr als 500 Jahre?Eine Bundesbehörde hat den Auftrag, die Informationen über den deutschen Atommüll für mindestens 500 Jahre aufzubewahren - für einen Zeitraum, den viele Speichermedien nicht überdauern werden, in dem sich sogar unsere Sprache massiv verändern wird. Wie soll das gehen?08.04.2023
Trotz mehrfacher MängelBelgien verlängert Laufzeit von zwei AtomkraftwerkenBelgien will eigentlich schon seit zwei Jahrzehnten aus der Kernenergie aussteigen, findet aber kein Ende. Die Regierung einigt sich jetzt auf die Verlängerung der Laufzeit von zwei Atomkraftwerken. Eines davon liegt nah an Deutschland - der Nachbar sieht die Meiler seit vielen Jahren kritisch.09.01.2023
Interne UnterlagenEndlagersuche könnte noch Jahrzehnte dauernDas Umweltministerium hat bereits mitgeteilt, dass die Suche nach einem Atommüll-Endlager länger als bis 2031 dauern wird. Einem Medienbericht zufolge könnte sich die Entscheidungsfindung noch bis 2046 hinziehen. Und dies wäre das Bessere der beiden "exemplarischen Szenarien".11.11.2022