Brüssel lädt zum GipfelSteht Atomkraft in Europa vor einer Renaissance?Was Atomkraft angeht, ist sich die EU uneins: Während Kernenergie in Deutschland keine Rolle mehr spielt, bauen andere Länder neue Kraftwerke. Nun kommen rund 30 Staats- und Regierungschefs zusammen, um über einen möglichen Ausbau des AKW-Netzwerks in Europa zu diskutieren. Deutschland ist nicht dabei.21.03.2024
Seit Russlands Ukraine-KriegBundesamt hält Nuklearwaffenangriff für wahrscheinlicherDie Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz hält die Lage am AKW Saporischschja für besorgniserregend. Und nicht nur das. "Das Risiko einer Straftat im Umgang mit radioaktiven Stoffen oder gar eines Nuklearwaffenangriffs" sei wahrscheinlicher geworden, befürchtet sie.19.03.2024
Fast waffenfähigIAEA: Iran vervielfacht Herstellung von hoch angereichertem UranDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) stellt in einem Bericht fest, dass der Iran seine Produktion von hoch angereichertem Uran vervielfacht hat. Laut dem IAEA-Chef Grossi hat das Land zudem die technischen Fähigkeiten, Atomwaffen zu bauen. Irans Führung bestreitet, dies zu planen.26.02.2024
Weltweite KnappheitUranpreis steigt weiter - Ende noch nicht in SichtEngpässe verhageln einem der weltgrößten Uran-Produzenten die Ziele. Auch andere Unternehmen weiten die Herstellung nicht aus oder stellen sogar ganz ein. Weil die Nachfrage aber eher zunimmt, wird der Rohstoff teurer. Inzwischen ist der Preis auf ein 16-Jahres-Hoch gestiegen.15.01.2024
Plan für neue 1000 AKW bis 2050?Kernkraft-Fantasie scheitert an desolater IndustrieBei der Weltklimakonferenz erklären 22 Staaten, dass sie die Atomkapazitäten bis 2050 verdreifachen wollen. Mycle Schneider schüttelt bei diesen Plänen mit dem Kopf. Im "Klima-Labor" von ntv beschreibt der Herausgeber des Weltnuklearberichts den desolaten Zustand der Atomindustrie.21.12.2023
Akkreditierungen entzogenIran löst Entsetzen bei der Atomenergiebehörde ausBei der Internationalen Atomenergiebehörde ist man erschüttert über das "unverhältnismäßige und beispiellose" Vorgehen Irans. Durch die Entziehung weiterer Akkreditierungen seien die Überwachungsmöglichkeiten nun erheblich eingeschränkt. Wie viele Inspektoren es noch gibt, ist nicht bekannt.16.09.2023
Kritik an Geschäften mit RosatomSiemens Energy bleibt Russlands Atomkonzern treuTrotz des Ukraine-Kriegs pflegt Siemens Energy weiterhin Geschäftsbeziehungen zum russischen Staatskonzern Rosatom. Insbesondere die Beteiligung an einem AKW-Projekt in Ungarn sorgt für Kritik. Siemens Energy verteidigt sich.22.07.2023Von Marc Dimpfel
US-Experten beobachten NordkoreaExperimenteller Leichtwasserreaktor offenbar fast fertigAus dem abgeschotteten Nordkorea dringen nur wenige Informationen heraus. Doch Satellitenaufnahmen lassen immer wieder Einblicke zu, diesmal auf Veränderungen an Nordkoreas wichtigster Atomanlage Yongbyon.02.04.2023
Fast waffenfähiges Uran im IranIAEA-Direktor lobt "Atmosphäre der Ehrlichkeit"Die IAEA ist alarmiert: Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen liegen auf dem Eis, zuletzt wird hoch angereichertes Uran entdeckt. Nun reist der IAEA-Chef erstmals seit Langem in die Islamische Republik, um herauszufinden, wie nah Teheran vor Nuklearwaffen steht.04.03.2023
Typ Sarmat kommt noch 2023Putin verspricht verstärkte RaketenproduktionZum "Tag des Vaterlandsverteidigers" spricht Putin erneut zum russischen Volk. Der Inhalt seiner Rede dient der Abschreckung des Westens. Ob Sarmat, Kinschal oder Zirkon - es geht vor allem um Raketen.23.02.2023