Verbündete von Präsident AssadKritik an humanitärer Hilfe der Hisbollah in SyrienEigentlich ist Syrien nach dem Erdbeben derzeit auf jede Hilfe angewiesen, allerdings gibt es Kritik an einer Lieferung der libanesischen Hisbollah. Die solle am ehesten der Miliz selbst nützen, beklagt die syrische Opposition. Präsident Assad und die Hisbollah würden das Leid der Menschen ausnutzen. 18.02.2023
"Krieg gab Syrern Erfahrung"Assad provoziert mit zynischer Erdbeben-RedeZum ersten Mal seit dem Erdbeben am vergangenen Montag wendet sich Baschar al-Assad an das syrische Volk. Der Machthaber räumt ein, dass die Regierung die Folgen der Katastrophe nicht allein bewältigen kann. Und er verbindet auf eine perfide Art und Weise das Beben mit dem von ihm befeuerten Bürgerkrieg. 16.02.2023
Bislang kaum Hilfe für SyrienUNO fordert 400 Millionen Dollar für ErdbebenopferNach dem verheerenden Erdbeben müssen Millionen von Menschen versorgt werden - ein schwieriges und teures Unterfangen, vor allem in Syrien. Die UNO fordert rund 400 Millionen Euro, um in Syrien dringend benötigte Hilfe zu leisten.14.02.2023
Hilfstransporte nach SyrienAssad will offenbar Grenzübergänge öffnenHilfe für die Erdbebenopfer auf syrischer Seite kommt bislang nur schleppend an. Denn die Regierung lässt die Transporte komplett durch die von ihr kontrollierten Gebiete rollen. Nun scheint der internationale Druck Wirkung zu zeigen. 13.02.2023
Keine Erdbeben-Hilfe in Syrien"Hilfskonvois werden nicht durchgelassen"Nach dem schweren Erdbeben sind die Menschen in Nordsyrien so gut wie auf sich allein gestellt. "Internationale Hilfe gibt es dort nicht", sagt Tareq Alaows von der Menschenrechtsorganisation "Pro Asyl". Das liege zum einen an Machthaber al-Assad, zum anderen an der türkischen Regierung.09.02.2023
Vorwürfe nach KatastropheErdogan und Assad sollen Erdbebengebiete bombardiert habenAuf die türkische Regierung prasselt von allen Seiten Kritik ein. So soll sie nicht nur schlecht auf Erdbeben vorbereitet gewesen sein, sondern möglicherweise auch Krisenregionen bombardiert und den Social-Media-Dienst Twitter zensiert haben. Die Polizei meldet Festnahmen wegen "provokativer Beiträge".08.02.2023
Demonstrationen in AleppoErdogans Annäherung an Assad schürt AngstMit der überraschenden Kehrtwende seiner Syrienpolitik sorgt der türkische Präsident für Angst und Schrecken in Idlib und Aleppo. Erdogans versöhnlichen Töne gegenüber Machthaber Assad treiben Tausende Opfer des Regimes auf die Straße. Sie betrachten Ankara als Schutzmacht. 06.01.2023
"Bereit für Treffen mit Assad"Erdogan deutet Friedensprozess für Syrien anDie mehrfach angekündigte türkische Bodenoffensive in Syrien könnte ausfallen. Stattdessen schlägt Präsident Erdogan neue versöhnliche Töne an und zeigt sogar Bereitschaft, seinen Amtskollegen Assad zu treffen. Auch Moskau solle in den "Friedensprozess" einbezogen werden. 05.01.2023
Zivilist und Polizist getötetDemonstranten stürmen syrisches RegierungsgebäudeNormalerweise ist Suwaida eine regierungstreue Gegend, doch die schlechte Wirtschaftslage lässt die Stimmung kippen: Steine fliegen gegen ein Regierungsgebäude und ein Porträt des Diktators Baschar al-Assad wird zerrissen. Sicherheitskräfte reagieren mit Schüssen. Zwei Menschen sterben.04.12.2022
Erdogan droht mit InvasionIn Syrien zeigt sich Putins SchwächeDie Türkei droht offen mit einer Bodenoffensive in Nordsyrien. In Reaktion verstärkt Russland seine Truppen im Grenzgebiet. Putin will damit ein Zeichen setzen. Doch der neuen Stärke Erdogans kann er kaum noch Paroli bieten.02.12.2022Von Marc Dimpfel