Die verhinderte KatastropheBeiruts zweite BombeVor einem halben Jahr detonierten im Hafen von Beirut 2750 Tonnen Ammoniumnitrat. Die gefährliche Substanz war keine Ausnahme. Ein deutsches Unternehmen hilft dabei, eine zweite Katastrophe zu verhindern.06.02.2021Von Michael Ortmann, Beirut
Gefahrgut ungesichert gelagertBeiruts vergifteter Hafen schockiert ExpertenGroße Mengen der hochexplosiven Chemikalie Ammoniumnitrat lösen im vergangenen August die Explosionskatastrophe im Hafen Beiruts aus. Noch immer lagern dort Chemikalien - mit großen Gefahren für Menschen und Umwelt. Woher die Stoffe stammen, ist weiter unklar.18.01.2021
Fünf Tote in BeirutDutzende Häftlinge fliehen aus GefängnisDie Situation in den ohnehin überlasteten Haftanstalten im Libanon verschärft sich während der Corona-Pandemie. In der Hauptstadt Beirut überwältigen etwa 70 Insassen ihre Aufseher und entkommen. Fünf Menschen sterben auf der Flucht, die Polizei riegelt die Gegend ab.21.11.2020
Einen Monat nach der ExplosionRetter in Beirut spüren Lebenszeichen aufEs wäre ein Wunder: In den Trümmern der libanesischen Hauptstadt hat ein Mensch womöglich einen Monat lang überlebt. Die Suchaktion in dem zerstörten Haus musste aber zeitweise unterbrochen werden.04.09.2020
Tonnenweise explosives MaterialWeiterer Ammoniumnitrat-Fund in BeirutFür die folgenschwere Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut Anfang August werden Tausende Tonnen Ammoniumnitrat verantwortlich gemacht. Die Chemikalie soll ungesichert auf dem Hafengelände gelagert worden sein. Nun wird wieder eine größere Menge des explosiven Stoffes in der Stadt entdeckt. 03.09.2020
Reformplan binnen weniger WochenMacron droht libanesischer FührungWirtschaftskrise, Explosionen, Korruption: Der Libanon sucht eine neue politische Führung. Die Parteien des Landes verständigen sich auf eine Expertenregierung. Und die solle nun schleunigst Reformpläne erarbeiten, drängt Frankreichs Präsident Macron.01.09.2020
"Wir stehen am Abgrund"Libanon überfordert mit Corona-PatientenMehr als 6500 Verletzte, zerstörte Krankenhäuser: Das Gesundheitssystem in Beirut ist seit der schweren Explosion im Hafen Anfang August stark überlastet. Nun steigen auch noch die Zahlen der Corona-Infizierten. Der Gesundheitsminister schlägt Alarm.17.08.2020
Pandemie und KlimawandelMerkel mahnt vor verschärften NotlagenAnfang August legen zwei Explosionen halb Beirut in Schutt und Asche. Die Katastrophe habe "in furchtbarer Weise vor Augen geführt, wie schnell eine Notlage entstehen kann", sagt Kanzlerin Merkel. Die Regierungschefin betont, dass internationale Hilfe in Zukunft noch stärker gefordert ist.15.08.2020
Außenminister in BeirutMaas bringt Millionenhilfe in den LibanonMinutenlang fährt die Autokolonne des deutschen Außenministers durch das Trümmerfeld von Beirut. Die Bilder sind erschütternd - doch Maas kommt nicht mit leeren Händen in den Libanon. Er sagt unverblümt, warum er die Regierung gar nicht erst trifft.12.08.2020Von Heike Boese, Beirut
Weitere Millionenbeträge folgenMaas übergibt erste Hilfsgelder in BeirutNach der verheerenden Explosion in Beirut steigt die Zahl der Todesopfer weiter an, ganze Straßenzüge liegen in Trümmern. Bei seiner Ankunft im Libanon überreicht Außenminister Maas nun einen ersten Scheck an das Rote Kreuz. Dieser ist Teil des umfassenden Hilfspakets aus Deutschland.12.08.2020