Zoll hatte "heiße Spur"Wirecard-Hinweise wohl in Bayern versickertDie Unregelmäßigkeiten bei Wirecard bleiben lange unerkannt, dabei hätten sie offenbar deutlich früher auffliegen können. Doch die Behörden in Bayern haben stichhaltige Meldungen nicht verfolgt, behaupten Abgeordnete im Finanzausschuss. Dieser offenbart auch Lücken in der Zuständigkeit.01.09.2020
Lobbyismus und GeheimdiensteWirecard wirft Schatten aufs KanzleramtDie Sitzung des Finanzausschusses zur Wirecard-Affäre bleibt weitgehend ergebnislos: Die Geheimdienste wollen nichts gewusst und die Bundesregierung nur Wirtschaftsinteressen vertreten haben. Gerade diese Haltung bestärkt die Opposition, tiefer zu bohren.31.08.2020Von Sebastian Huld
Was wusste das Management?Ermittler nehmen Wirecard-Bank ins VisierNach den Machenschaften bei Wirecard selbst, wenden sich die Ermittler nun auch zunehmend der Wirecard-Bank zu. Die wird noch immer von Managern geleitet, die womöglich gemeinsame Sache mit den Betrügern an der Unternehmensspitze gemacht haben.29.08.2020
Wirecard-AufarbeitungOpposition wirft Regierung Salami-Taktik vorDer Wirecard-Skandal ist auch aus politischer Sicht mitnichten ausgestanden. Die Bundesregierung wird den Fall nicht los. Anfang der Woche kommt erneut der Finanzausschuss zusammen. Gibt es danach einen Untersuchungsausschuss? Die Opposition hat viele Fragen.29.08.2020
"Die Bafin ist die, äh …"Habecks Wissenslücken sind peinlichNicht zum ersten Mal offenbart Grünen-Chef Robert Habeck in einem Interview eklatante Wissenslücken. Peinlich daran ist, dass der Parteichef offenbar nicht aus seinen Fehlern lernt.17.08.2020Ein Kommentar von Benjamin Konietzny
Kurz vor der PleiteBafin-Mitarbeiter handelten Wirecard-AktienIn den Monaten vor der Wirecard-Pleite haben Mitarbeiter der Finanzaufsicht Bafin vermehrt mit Aktien des Skandalskonzerns gehandelt. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums an die Grünen hervor - und nicht nur das: Wirecard hatte neben Guttenberg noch einen weiteren prominenten Fürsprecher. 13.08.2020
Finanzpolitiker im "Frühstart"De Masi fordert U-Ausschuss zu WirecardDer Wirecard-Skandal beschäftigt auch den Bundestag: Wer trägt die politische Verantwortung für den Milliardenbetrug? Eine Sondersitzung des Finanzausschusses lässt viele Fragen offen. Linke-Politiker De Masi will deshalb eine parlamentarische Untersuchung.30.07.2020
Wirecard-Fragen von AbgeordnetenBafin-Chef soll falsch informiert haben Anfang Juli wird der Präsident der Bafin vom Finanzausschuss des Bundestags zur Rolle der Finanzaufsicht im Wirecard-Skandal befragt. Über die Zusammenarbeit mit den Behörden in Singapur sagt er da anscheinend nicht die Wahrheit.28.07.2020
Hoffnung im Insolvenzverfahren77 Interessenten für Wirecard-KerngeschäftBei Wirecard dreht sich gerade fast alles um die Aufklärung der kriminellen Machenschaften der einstigen Führungsriege. Derweil versucht der Insolvenzverwalter zumindest Teile des Unternehmens zu retten. Nun sendet er optimistische Signale.24.07.2020
Schadenersatz für Anleger?Bafin im Wirecard-Skandal verklagtZuerst nimmt eine Anwaltskanzlei aus Baden-Württemberg ehemalige Wirecard-Vorstände und die Wirtschaftsprüfer EY ins Visier, nun reicht sie auch Klage gegen Deutschlands Finanzaufsicht ein. Ziel des angestrebten Musterverfahrens: Die Bafin soll für alle Käufe von Wirecard-Aktien ab einem Stichtag haften.24.07.2020