Massive Zweifel an Hafen-DealKanzleramt: Kein Bezug zu China-Reise von ScholzAuf Druck des Kanzleramts fügen sich Grüne und FDP zähneknirschend: Das chinesische Staatsunternehmen Cosco bekommt eine Beteiligung im Hamburger Hafen. Dessen Betreiber lobt das Geschäft. Scholz Sprecherin betont, es gebe keinerlei Zusammenhang mit der China-Reise des Kanzlers.26.10.2022
Ermittlungen in den NiederlandenChina soll illegale Polizeibüros in Europa betreibenIn "Servicezentren" sollen im Ausland wohnende Chinesen diplomatische Hilfestellung bekommen. Doch die Büros sollen in Wahrheit Informationen für die chinesische Polizei sammeln und Kritiker unter Druck setzen. Zwei solcher Zentren werden nun in den Niederlanden unter die Lupe genommen.26.10.2022
Scholz' zweites Machtwort?Minister protestieren gegen Cosco-EntscheidungZum zweiten Mal innerhalb weniger Tage entscheidet Kanzler Scholz in einem Streitthema der Ampel über die Köpfe der Minister hinweg. Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke schlucken die Koalitionspartner, den Cosco-Deal wollen mehrere Minister von FDP und Grüne nicht hinnehmen.26.10.2022
Kritik an Cosco-GenehmigungMerz: "Ich verstehe den Bundeskanzler nicht"Kanzler Scholz setzt sich mit seinem abgespeckten Cosco-Deal gegen seine Koalitionspartner durch. CDU-Chef Merz macht dem Kanzler deshalb schwere Vorwürfe: Es gehe bei dem Einstieg des chinesischen Staatskonzerns um nichts weniger als die Sicherheit der Bundesrepublik.26.10.2022
"Wandel durch Handel" veraltetSteinmeier will Abhängigkeit von China verringernBei Russland hat sich die Hoffnung auf "Wandel durch Handel" als obsolet erwiesen. Auch für China gelte die Devise nicht mehr, sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Europa müsse stattdessen die Beziehungen nach Südostasien ausbauen.26.10.2022
Mit Beteiligung von 24,9 ProzentKabinett erlaubt begrenzten Cosco-Einstieg in HamburgNach dem Einspruch von sechs Ministerien gegen eine chinesische Beteiligung im Hamburger Hafen setzt sich Kanzler Scholz mit einem Kompromiss durch: Statt eines Einstiegs der chinesischen Staatsreederei Cosco mit Mitspracherecht, soll es ein abgespeckter Deal werden.26.10.2022
Handelsexperten raten abHamburg-Deal verschafft Cosco riskante DatenIst der Einstieg des chinesischen Staatskonzerns Cosco im Hamburger Hafen eine Gefahr für Deutschland und Europa? Das Kieler Institut für Weltwirtschaft weist darauf hin, dass nicht die Frage der Höhe der Beteiligung entscheidend sei, sondern die Verfügung über Kundendaten.25.10.2022
Ampel-Streit um Hamburger HafenScholz besteht auf abgespecktem China-DealNach dem Einspruch von sechs Ministerien gegen eine chinesische Beteiligung im Hamburger Hafen liegt ein Kompromiss auf dem Tisch: Die Firma Cosco soll nur eine Minderheitsbeteiligung bekommen. Das Kanzleramt bestimmt die Agenda und kann die Kritiker zwingen, dieser "Notlösung" zuzustimmen.25.10.2022
"Höchstwahrscheinlich Unfall"Forscher erklärt umstrittene Studie zu Labor-Ursprung von Sars-CoV-2Mit einem Preprint zum mutmaßlich künstlichen Ursprung von Sars-CoV-2 sorgt ein Forschergespann für viel Wirbel. Aus der Fachwelt gibt es heftige Kritik. Im Gespräch mit ntv.de erklärt Mitautor Valentin Bruttel, warum das Erbgut des Virus aus seiner Sicht verdächtige Spuren aufweist.25.10.2022
Cosco erhält geringeren AnteilAmpel fremdelt noch mit Hafen-"Notlösung"Der Einstieg des chinesischen Staatskonzerns Cosco beim Hamburger Hafen verursacht lautes Gegrummel in der Ampel-Koalition. Während die Regierung den Deal mit einem Kompromiss zu retten versucht, werden Politiker von FDP und Grünen deutlich. Auch Ökonomen halten die Entscheidung für unglücklich.25.10.2022