Druck auf Johnson nimmt zuTory-Parteitag startet unter lautem ProtestFür Johnson steht der erste Tory-Parteitag als Premierminister an. Doch anstatt sich feiern zu lassen, gerät er von allen Seiten unter Beschuss: Johnson werden Amtsmissbrauch, eine Grapschattacke und die Verwendung von Kriegsrhetorik vorgeworfen. Die Tory-Spitze zeigt sich im Brexit-Streit dennoch hart.29.09.2019
"Wir müssen handeln"Tory-Abgeordneter geht zu den LiberalenZuletzt sieht sich der Tory-Abgeordnete Sam Gyimah als Ausgestoßener in den eigenen Reihen. Nun zieht er die Konsequenzen aus der tiefen Kluft zum britischen Premier Boris Johnson und dessen Brexit-Kurs: Gyimah ist jetzt Liberaler.15.09.2019
"Werden ausbrechen wie Hulk"Boris Johnson zieht gewagten VergleichDer unglaubliche Hulk ist eine ambivalente Figur. Als grünes Monster entfaltet er Superheldenkräfte, doch seine Zerstörungsorgien treiben sein Alter Ego Bruce Banner in die soziale Isolation. Ob Boris Johnson auch daran gedacht hat, als er sein Land mit dem Comicwesen verglichen hat? 15.09.2019
John Bercow und der BrexitDer Mann, der "Order" ruft, tritt abAls er vor etwa zehn Jahren sein Amt antrat, war John Bercow der jüngste Unterhaus-Sprecher aller Zeiten. Nun tritt er ab - und ist nicht nur in Großbritannien ein Star. Er legte sich mit Premiers an, wurde aber auch für sein Auftreten kritisiert. Und seine Frau sorgte mit frivolen Aussagen für Aufsehen.09.09.2019
Spätestens Ende OktoberUnterhaus-Sprecher Bercow tritt zurückSeine Rufe zur Ordnung und seine bunten Krawatten sind weit über Großbritannien hinaus bekannt. Nun kündigt John Bercow, Sprecher des britischen Unterhauses, jedoch seinen Rücktritt an. Spätestens am 31. Oktober soll es so weit sein.09.09.2019
Mögliche Brexit-SzenarienBoris Johnson braucht dringend NeuwahlenDie britische Regierung hat ihre Parlamentsmehrheit verloren. Und ein Gesetz könnte einen Brexit am 31. Oktober verhindern. Premier Johnson braucht also Neuwahlen - ihm stehen verschiedene Möglichkeiten offen. Oder wagt er gar den offenen Rechtsbruch mit der "Kettensäge".08.09.2019Von Markus Lippold
Johnson krachend gescheitertVorerst weder No-Deal-Brexit noch NeuwahlenDer Aufstand der No-Deal-Gegner ist geglückt: Nachdem das Unterhaus binnen kurzer Zeit ein Gesetz zur Verhinderung eines Brexits ohne Abkommen durchgedrückt hat, will nun auch das Oberhaus den Text abnicken. Johnsons Wunsch nach Neuwahlen bleibt ihm für den Moment ebenfalls verwehrt.05.09.2019
Kommt bald die Nanny?Der Brexit-Lümmel von der ersten BankEs ist eine der wichtigsten Abstimmungen im Unterhaus. Dennoch lümmelt sich ausgerechnet der Vorsitzende des Unterhauses, der Brexiteer Rees-Mogg, fast in seiner ganzen Länge auf der Tory-Bank. Die Opposition fragt sich: Hat er die Fähigkeit zum Sitzen verloren? Oder ist es einfach schlechtes Benehmen?04.09.2019
No-Deal-Ängste, viel VerwirrungDas Unterhaus rebelliert, Johnson drohtDie Zeit rast. In rund acht Wochen droht Großbritannien ein No-Deal-Brexit. "Diese Woche könnte unsere letzte Chance sein", warnt Labour-Chef Corbyn. Er versucht nun, sich mit Tory-Rebellen zusammenzutun - doch der Druck auf diese wächst. Und über allem hängt Johnsons Drohung mit Neuwahlen.03.09.2019Von Gudula Hörr
Brexit nur mit EU-AbkommenLabour läutet Widerstand am Dienstag einGroßbritanniens Premierminister Johnson will die EU um jeden Preis am 31. Oktober verlassen - auch wenn es bis dahin kein Abkommen gibt. Aus Politik und Zivilgesellschaft wird an diesem rigorosen Vorgehen Kritik laut. Auch in den eigenen Reihen formieren sich Gegner.01.09.2019