Was wurde aus der Offensive?Die Ukraine setzt nicht auf die "gewaltige Faust"Im Hochsommer kündigt der ukrainische Verteidigungsminister eine Gegenoffensive an, um die von Russland besetzten Gebiete im Süden zurückzuerobern. Knapp anderthalb Monate später ist noch immer unklar, was daraus geworden ist. Die Krim-Explosionen geben einen Hinweis, wie sie aussehen könnte.25.08.2022Von Sebastian Schneider
Interview mit Oberst Reisner"Russland hat sich wie ein Terrier in seine Beute verbissen"Sechs Monate nach Beginn des russischen Überfalls wirkt der Frontverlauf in der Ukraine wie eingefroren. Das täuscht, sagt Markus Reisner, Offizier im österreichischen Bundesheer, der den Ukraine-Krieg von Anfang an analysiert. "Die Russen kommen nur langsam voran, aber sie kommen doch stetig voran."23.08.2022
"Müssen Putin entgegenstehen"Strack-Zimmermann ruft Deutsche zur Opferbereitschaft aufFDP-Politikerin Strack-Zimmermann appelliert an die Deutschen, in den Auseinandersetzungen mit Russland zu "persönlichen Opfern" bereit zu sein. Gleichzeitig fordert sie mehr Waffen für die Ukraine - auch Schützen- und Kampfpanzer. Die Zögerlichkeit des Bundeskanzlers hat sie "bis heute nicht verstanden". 23.08.2022
Bundeswehr-Schwächung akzeptabelAmpel-Politiker fordern mehr deutsche Waffen für die UkraineEuropas Sicherheit werde derzeit zu großen Teilen in der Ukraine verteidigt. Deswegen müsse auch Deutschland mehr Waffen liefern, fordern Verteidigungsexperten der Ampel. Würden die Kapazitäten der Rüstungsfirmen ausgeweitet, sei eine zeitweise Schwächung der Bundeswehr hinnehmbar. 21.08.2022
"Waffen reichen nicht"Militärexperte sieht Ukraine im HintertreffenOhne zusätzliche moderne Waffen kann die Ukraine nicht gewinnen, sagt Oberst Reisner. Britische Geheimdienste sehen allerdings auch auf russischer Seite technische Probleme. Während indes in Charkiw erneut Menschen sterben, unterstellt Russland der Ukraine Anschlagspläne auf das AKW Saporischschja. 18.08.2022
Merz über Gespräche mit Russland"Deutschland hat keine Vermittlerrolle"Bisher ist es keinem Land gelungen, in dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine erfolgreich zu vermitteln. Das werde Deutschland auch in Zukunft nicht gelingen, glaubt CDU-Chef Merz. Statt den Krieg zu beenden, wirft er der Ampel-Regierung vor, ihn durch ihr zögerliches Handeln zu verlängern.13.08.2022
Behörde sieht Ukraine im VorteilPentagon schätzt: Bis zu 80.000 Russen verletzt oder getötetDas Pentagon sieht die Ukraine bei der Verteidigung des russischen Angriffskriegs im Vorteil. "Sie kämpfen um das Überleben ihres Landes", sagt ein hoher Beamter. Die US-Behörde schätzt, dass in den vergangenen Monaten bis zu 80.000 Russen verletzt oder getötet wurden.08.08.2022
Von Haubitze bis "Gepard"Was Deutschland der Ukraine bislang geliefert hatBei der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zögert die Bundesregierung lange. Zwei Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gibt es dann erste Zusagen aus Berlin - doch bis zur ersten Lieferung dauert es noch viele Wochen. Was hat Deutschland bislang geliefert?03.08.2022
"Absolut desolater Zustand"Spanien will Ukraine doch keine "Leopard"-Panzer liefernIm Jahr 1995 kauft Spanien 108 gebrauchte "Leopard"-Panzer von Deutschland. Madrid erwägt im Juni, einige davon Kiew anzubieten - während andere westlichen Staaten die Lieferung von Kampfpanzern noch ausschließen. Jetzt stellt sich allerdings heraus, dass das Material eher ein Fall für den Schrottplatz ist. 03.08.2022
Versäumnisse bei WaffenlieferungMerz: Scholz hat Öffentlichkeit getäuschtIm Ringtausch sollen deutsche Waffen an Polen gehen, die zuvor die Ukraine mit Panzern aus der Sowjetzeit beliefert hatten. Der Plan geht nicht ganz auf, die Schuld sieht Oppositionsführer Merz bei Kanzler Scholz. Der CDU-Chef will die Wogen in Warschau selbst glätten.27.07.2022