Manipulation im DevisenhandelBanken büßen für Chatrooms der SchandeJahrelang manipulierten Top-Trader von Großbanken systematisch die globalen Wechselkurse. Den Chatrooms, in denen sie den Währungs-Schwindel koordinierten, gaben sie bezeichnende Namen: Die EU rechnet nun mit dem "Klub der Banditen" ab.18.05.2019Von Hannes Vogel
Warten auf BerichtsperiodeUS-Börsen schließen kaum verändertVor dem Start der Berichtssaison bleiben die Anleger überwiegend and der Seitenlinie. Am Freitag könnten die Quartalsergebnisse von JP Morgan und Wells Fargo eine erste Indikation liefern. Unter den Einzelwerten bricht die Aktie von Bed Bath & Beyond ein.11.04.2019
Handelsabkommen nach dem BrexitLondon widerspricht Trumps ZweifelnAm Montag meldet der US-Präsident Zweifel an, dass Großbritannien nach dem Brexit noch eigene Wirtschaftsabkommen verhandeln kann. Das Pfund rutscht daraufhin ab. Nun kontert die britische Regierung, der Brexit-Vertrag sei in dem Punkt "sehr klar". 27.11.2018
Online-Wechselstube für DevisenSo machen Urlauber ihr Restgeld flüssigZurück aus Vietnam, Kenia oder Chile und noch Bares in der Tasche? Dank einer Internet-Tauschbörse muss das restliche Urlaubsgeld nicht mehr in der Schublade versauern. Exotische Währungen gibt es dort womöglich billiger als in Banken und Wechselstuben.01.11.2018Von Nikola Endlich
Krisenangst im SchwellenlandBrasilien starrt auf den LeitzinsDer Währungsverfall im stärksten Wirtschaftsraum Südamerikas bringt die Zentralbank in eine schwierige Lage: Der schwache Real droht die Inflation anzuheizen. Im jüngsten Zinsentscheid bemüht sich die Banco Central do Brasil um eine Geldpolitik der ruhigen Hand.20.09.2018
Zinssatz deutlich angehobenNotenbank widersetzt sich ErdoganDie Zentralbank der Türkei geht auf Konfrontationskurs zu Präsident Erdogan. Entgegen dessen Anraten hebt sie den Zinssatz kräftig an. Es ist ein Kampf gegen die Inflation und den Währungsverfall sowie für die eigene Unabhängigkeit und das Anlegervertrauen.13.09.2018
Peso, Lira, Real & Rupie crashenWas hinter der Schwellenländer-Krise stecktDie Währungscrashs in der Türkei, Argentinien, Indien, Indonesien und Brasilien haben viel mit den Wirtschaftproblemen dieser Länder zu tun. Aber auch mit einer globalen Korrektur, die schlimmstenfalls eine neue Finanzkrise auslösen könnte.04.09.2018Von Hannes Vogel
Minuszinsen und MarkteingriffeLira-Verfall beunruhigt die SchweizerDie Entwicklungen in der Türkei gehen selbst an der Schweiz nicht spurlos vorüber. Ein hochrangiger Währungshüter spricht von "weiterhin fragilen Devisenmärkten". Notenbanker Zurbrügg stellt potenzielle Interventionen zur Schwächung des Franken in Aussicht.15.08.2018
Lira und Anleihen erholen sichTürkei schränkt Devisengeschäfte einAm türkischen Finanzmarkt entspannt sich die Lage: Dank Maßnahmen der Bankenaufsicht und Zurückhaltung des Präsidenten steigt der Kurs der Lira und die Rendite der Staatsanleihen sinkt. Bei türkischen Aktien bleiben die Anleger allerdings skeptisch.15.08.2018
Im Sog der Türkei-KriseIndiens Rupie erleidet Kurssturz Der Wertverfall der türkischen Lira hat Auswirkungen auf die Schwellenländer. Diese sind wie die Türkei von ausländischem Kapital abhängig. Besonders betroffen ist die indische Rupie, die gegenüber dem US-Dollar einen Tiefststand erreicht.14.08.2018