"Des Schlafwandelns schuldig"Britisches Oberhaus kritisiert UkrainepolitikDer EU-Ausschuss des britischen Oberhauses holt zum Schlag gegen die EU aus: Ihre Ukrainepolitik sei lahm, die verantwortlichen Politiker ließen analytische Kompetenzen vermissen. Die Kritik zielt auch auf die britische Regierung.20.02.2015
Aktie im MDax auf TalfahrtRussland-Geschäft belastet Stada zusehendsPanisch reagiert die Börse auf die schwachen Zahlen des Pharmakonzerns Stada. Das wegen der Ukraine-Krise schwächelnde Russland-Geschäft sorgt für einen Gewinneinbruch. Besonders ärgerlich findet ein Analyst aber eine Korrektur-Maßnahme des Konzerns.19.02.2015
Umstrittener DealPutin ködert Ungarn mit billigem GasUngarn schert aus der einheitlichen europäischen Linie gegenüber Russland aus. Der ungarische Ministerpräsident Orban hofiert Putin. Im Gegenzug verkauft Moskau unter anderem Gas zu günstigen Bedingungen.18.02.2015
Trotz brüchiger WaffenruheDie Ukraine-Politik der EU ist alternativlosDas Minsker Abkommen war Schein-Diplomatie, das Scheitern der Waffenruhe absehbar. Die Verhandlungsversuche der EU wirken mehr denn je naiv. Das sind sie aber nicht.17.02.2015Ein Kommentar von Issio Ehrich
OSZE-Zugang gefordertMinsker Abkommen steht auf der KippeDie Umsetzung des zwischen den Konfliktparteien zur Lösung des Ukraine-Konflikts vereinbarten Fahrplans stockt. Vor allem um Debalzewe wird weiter gekämpft. Ukrainisches Militär und Separatisten weigern sich, ihre Stellungen aufzugeben.16.02.2015
"Alle Seiten haben sie satt"Moskau hofft auf Ende der SanktionenDer Waffenstillstand von Minsk schürt die Erwartung der russischen Regierung, die Sanktionen des Westens rasch los zu werden. Doch vorerst bleibt die EU hart: Bereits beschlossene Strafmaßnahmen werden umgesetzt.13.02.2015
"Alle Reaktionsmöglichkeiten offen"Europa hält an Sanktionen festDie Minsker Vereinbarung ist da, der Sanktionsmechanismus läuft weiter: Die EU hält parallel zu allen diplomatischen Bemühungen an der Strategie schrittweise verschärfter Strafmaßnahmen fest. Das Misstrauen gegenüber Moskau ist groß.13.02.2015
Einigung auf Waffenruhe in Ukraine"Treffen in Minsk schafft keinen Frieden"Mehr als 16 Stunden dauern die Minsker Verhandlungen für den Frieden in Europa. Dann ist ein Kompromiss gefunden: Kiew und die prorussischen Rebellen einigen sich auf eine Waffenruhe. Aber hält das Ergebnis, was es verspricht? Die Presse diskutiert.12.02.2015
Reaktionen auf den Minsk-Gipfel"Es ist noch sehr, sehr viel Arbeit notwendig"Mehr als 17 Stunden verhandeln die Staatschefs in Minsk. Und nun? Putin spricht von einem "guten Morgen", die Kanzlerin sieht eine "reale Chance". Außenminister Steinmeier äußert sich verhaltener.12.02.2015
"Ein Hoffnungsschimmer", mehr nichtAb Sonntag sollen in der Ukraine die Waffen ruhenNach mehr als 17-stündigen Verhandlungen gibt es in Minsk einen Durchbruch: Waffenruhe ab Sonntag, Abzug der schweren Waffen. Am Ende unterschreiben sogar die Separatisten.12.02.2015