Erbe des scheidenden Premiers"Johnson operierte als brillanter Rattenfänger"Mit Johnsons Rückzug endet eine turbulente Ära. Den Tory aber nur als unseriösen Hallodri in Erinnerung zu behalten, bedeute eine Verharmlosung, erklärt Publizist Albrecht von Lucke im ntv-Interview. Vor allem beim Brexit habe sich seine ganz große Begabung gezeigt: "Er war von Beginn an ein Spieler."07.07.2022
Union drängt auf LieferungLambrecht will Kiew keine "Fuchs"-Transporter überlassenDie Union fordert die Lieferung von 200 Transportpanzern an die Ukraine. Verteidigungsministerin Lambrecht wiegelt ab. Es sei unverantwortlich, die Bundeswehr "gerade in diesen Zeiten ausplündern zu wollen", sagt die SPD-Politikerin. Auch der Generalinspektor äußert sich kritisch zu dem Vorschlag.07.07.2022
Köpfe hinter falschem KlitschkoKomiker-Duo arbeitet für Gazprom-PlattformDas Komiker-Duo, das hinter dem erfolgreichen Coup gegen zahlreiche europäische Bürgermeister steckt, wird indirekt vom russischen Staatskonzern Gazprom bezahlt. Alexej Stoljarow und Wladimir Kusnezow legten unter anderem Franziska Giffey mit einem Fake-Anruf Vitali Klitschkos herein. 07.07.2022
Rätselhafte TodesserieGazprom-Umfeld stirbt "wie die Fliegen"Es ist mysteriös: Russische Oligarchen und Manager aus dem Öl- und Gassektor werden tot aufgefunden. Offizielle Todesursachen: Suizid, Unglück und Vergiftung beim Schamanen. Viele von ihnen haben Verbindungen zum Gazprom-Konzern.07.07.2022Von Jan Gänger
Der Clown muss gehenHochmut kommt vor dem Fall, auch für Boris JohnsonGebrochene Versprechen hat seine Partei mitgetragen, aber einbrechende Zustimmung entlarvt Boris Johnson als Trickser. Das mag das falsche Motiv sein, aber immerhin ist die britische Demokratie noch in der Lage, einen unfähigen Regierungschef loszuwerden.07.07.2022Ein Kommentar von Hubertus Volmer
US-Star drohen zehn Jahre HaftRussland ätzt gegen "öffentlichen Hype" um GrinerIn Russland drohen US-Basketballstar Brittney Griner zehn Jahre Haft in einer Strafkolonie. Präsident Joe Biden setzt sich für ihre Freilassung ein, viele andere protestieren gegen die Inhaftierung aus offenbar fadenscheinigen Gründen. Russland gefällt das gar nicht.07.07.2022
Peskow: "Wir mögen ihn nicht"Russen jubeln über Johnson-RücktrittGroßbritannien gehört zu den größten Unterstützern der Ukraine im Kampf gegen Russland, sowohl finanziell als auch militärisch. Entsprechend groß ist die Freude über den Rücktritt von Premier Johnson. Russlands Ex-Präsident Medwedew hofft sogar auf ähnliche Nachrichten aus Deutschland.07.07.2022
Er bleibt (vorerst) PremierJohnson beruft schnell noch ein paar MinisterKurz vor seinem Rücktritt als Tory-Parteichef beruft Boris Johnson einige Neue in sein Kabinett. Denn Premierminister will der Konservative noch eine Weile bleiben - bis ein Nachfolger gefunden ist, wird es voraussichtlich bis Herbst dauern.07.07.2022
"Niemand ist unersetzlich"Johnson erklärt seinen Rücktritt als Tory-ChefNach Medienberichten über seinen bevorstehenden Rücktritt als Tory-Parteichef tritt Großbritanniens Premierminister Johnson vor die Kameras und bestätigt die Nachrichten. Er sei traurig, den besten Job der Welt aufgeben zu müssen - wolle aber seinen Nachfolger bestmöglich unterstützen. 07.07.2022
Russland fliegt neue Angriffe Ukraine hisst Landesflagge auf SchlangeninselIm Kampf gegen Russland ist die Rückeroberung der Schlangeninsel für die Ukraine mehr als ein strategischer Sieg, das Eiland im Schwarzen Meer hat auch symbolischen Wert. Umso wichtiger ist der Regierung in Kiew, dort wieder die Landesflagge hissen zu können. 07.07.2022