Verbot wird kommenBauern wollen Ferkel nicht mehr kastrierenMillionen männliche Ferkel werden jedes Jahr in Deutschland wenige Tage nach der Geburt ohne Betäubung kastriert. Die emotionale Debatte schadet der Branche. Bauern wollen das stoppen und suchen verstärkt nach Alternativen. Doch ohne die Unterstützung des Lebensmittelhandels geht das nicht.19.10.2019
Käufer für Keimschleuder?Wursthersteller Wilke weckt InteresseAnfang Oktober stellt der nordhessische Wursthersteller Wilke auf Anordnung der Behörden seine Produktion ein und meldet Insolvenz an: Seine Produkte werden mit drei Todesfällen in Verbindung gebracht. Trotzdem scheint es einen Kaufinteressenten für das Unternehmen zu geben.18.10.2019
Unstimmigkeiten eingeräumtLandkreis hat Wilke unzureichend kontrolliertDrei Todesfälle werden mit Keimen in Fleischprodukten von Wilke in Verbindung gebracht. Nun ist klar: Die Kontrollen fanden nicht wie geplant statt. Dem Landkreis wird ein Versäumnis vorgeworfen.16.10.2019
Lücken im KontrollsystemNach Wurstskandal wird Ruf nach Reform lautDas hessische Unternehmen Wilke soll vergiftete Wurstwaren vertrieben haben. Für die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch liegt das Problem nicht nur an dem einen Betrieb. Lebensmittelkontrollen würden zu viele Schwachstellen und Gesetzeslücken aufweisen.15.10.2019
Keimfunde in FleischproduktenWo könnte Wilke-Wurst noch im Umlauf sein?Nachdem zwei Todesfälle mit Wilke-Wurst in Verbindung gebracht werden, veröffentlichen die Behörden eine Liste von Handelspartnern der Marke. Wo genau Verbraucher letztlich mit Wilke-Fleisch in Berührung kommen könnten, geht daraus jedoch nicht hervor. Worauf sollten Kunden nun achten? 07.10.2019
"Verkauf umgehend gestoppt"Auch Ikea von Wilke-Wurst beliefertIm Zuge des Lebensmittelskandals werden immer mehr Händler bekannt, die vom Wursthersteller Wilke beliefert wurden. So hatte etwa Ikea in Deutschland Aufschnitt des Unternehmens im Angebot. Laut dem Möbelhändler wurden die Produkte "umgehend" aus dem Verkauf genommen.07.10.2019
Foodwatch fordert OffenlegungWem wurde Wilke-Wurst verkauft?Tage nach dem Bekanntwerden zweier Todes- und mehrerer Krankheitsfälle durch keimbelastete Wurst ist noch immer unklar: Wohin wurden die Produkte geliefert und wo werden sie noch verkauft. Die Verbraucherschützer von Foodwatch wollen notfalls gerichtlich eine Offenlegung erwirken. 06.10.2019
Potenziell tödliche KeimeKlinik gab Wilke-Wurst nach Rückruf ausWegen gefährlicher Keime muss der hessische Wurstproduzent Wilke schließen. Noch zwei Tage danach gibt eine Klinik wohl seine Erzeugnisse an Patienten aus. Die konkret benannten Sorten seien allerdings nicht dabei gewesen. Unterdessen wird jedoch auch Kritik an der behördlichen Kommunikation des Falls laut.05.10.2019
Steiner kocht alte TiereRinderbäckchen mit KartoffelstampfWir haben es mit einem Koch zu tun, der sich Gedanken macht: Darum, was auf den Tisch kommt, und vor allem: wie. Esskultur wird groß geschrieben bei Matthias Steiner aus dem Badischen. Auch, wenn es Fleisch gibt. Vielleicht sogar erst recht, wenn es Fleisch gibt. 04.10.2019
Tödliche Keime in FleischwarenWurst-Hersteller Wilke beantragt Insolvenz Der Konsum von Wilke-Wurst endet für zwei Menschen tödlich. Nachdem die Produktion geschlossen und Produkte weltweit zurückgerufen werden, beantragt das Unternehmen Insolvenz. Auch Wurst mit anderem Namen soll betroffen sein.04.10.2019