Negativer TrendFlüsse führen 2021 vielerorts weniger WasserDie Weltorganisation für Meteorologie untersucht regelmäßig die Abflussmengen von Flüssen. Für das Jahr 2021 konstatiert sie: Große Teile der Erde erleben trockenere Perioden als im langjährigen Durchschnitt. Unterdurchschnittliche Pegelstände verzeichnen etwa Regionen in Südosten Südamerikas.29.11.2022
Klimawandel und Verschmutzung500 Millionen Menschen müssen um den Nil bangenDer Nil ist nicht nur einer der längsten Flüsse der Welt, sondern auch die Lebensader überhaupt im nordöstlichen Afrika. Doch der Klimawandel könnte das ändern. Das fruchtbare Delta ist durch den steigenden Meeresspiegel bedroht. Aber es gibt noch weitere Probleme.11.11.2022
Wie beim Fischsterben im SommerEs ist wieder zu viel Salz in der OderIm August wird tonnenweise toter Fisch an das Flussufer der Oder gespült. Experten gehen davon aus, dass ein zu hoher Salzgehalt einer der Gründe für das Massensterben ist. Seitdem wird der Fluss genaustens kontrolliert. Die aktuelle Messung gibt erneut Grund zur Sorge.30.10.2022
Trotz Hitze und Niedrigwasser Befürchtetes Fischsterben im Rhein bleibt ausGroßes Aufatmen der Fachleute des Büros für fisch- und gewässerökologische Studien in Frankfurt: Trotz des extremen Niedrigwassers im vergangenen Sommer bleiben die Fische im Fluss verschont. Zudem hat sich das Gewässer fast vollständig erholt.21.10.2022
Nach Fischsterben im SommerLemke will Wasserqualität von Flüssen wiederherstellenVielen Flüssen in Deutschland geht es nicht gut. In diesem Sommer untermauert ein großes Fischsterben in der Oder diesen Umstand. Umweltministerin Lemke will das ändern und stellt Flussbegradigung und -vertiefungen sowie die Einleitung von Chemikalien infrage.27.09.2022
Niedrigwasser am Rhein"Das ist ein erhebliches Konjunkturrisiko"Der Niedrigwasser-Gipfel in Mainz hat sich auf eine Kommission geeinigt - mehr nicht. Die Binnenschifffahrt warnt die Bundesregierung davor, die Sanierung der Wasserstraßen weiter zu verschleppen und damit in Gefahr zu bringen. Die gesamte Infrastruktur sei schwer vernachlässigt worden, sagt Marcel Lohbeck, Chef des Bundesverbands Öffentlicher Häfen, im Interview mit ntv.de.30.08.2022
Berufsfischer machen HoffnungFischbestand in der Oder erholt sichTonnenweise tote Fische werden seit Anfang August aus der Oder geborgen. Dem Bestand gehe es aber überraschend gut, so der Landesfischereiverband Brandenburg-Berlin. Offenbar habe das Algentoxin nicht alle Tiere erreicht. Bis der Schaden im Fluss ausheile, könnten aber noch Jahre vergehen.30.08.2022
Streit mit Polen?Lemke fordert Stopp des Oder-Ausbaus200 Tonnen tote Fische wurden mittlerweile aus der Oder geborgen und noch immer ist nicht klar, was der Grund für die Katastrophe ist - wenn es auch Hinweise gibt. Umweltministerin Lemke fordert nun, den Oder-Ausbau zu stoppen, den Polen vorantreibt.29.08.2022
Rettungsplan nach FischsterbenUmweltverbände wollen Oder-Ausbau stoppenTrotz des massiven Fischsterbens plant Polen, die Oder für die Schifffahrt weiter auszubauen. Umweltverbände reagieren entsetzt: Man müsse die Katastrophe als eine Chance der Wiederbelebung nutzen und den Ausbau zum Schutz der Ökosysteme stoppen. Bundesumweltministerin Steffi Lemke sieht das ähnlich.26.08.2022
Nur Kaltblüter betroffenOder-Tragödie ist für Landtiere bislang ungefährlichNach dem Fischsterben in der Oder geben Experten vorerst Entwarnung für tierische Landbewohner: Bisher scheinen nur kaltblütige Tierarten von der Katastrophe betroffen zu sein. Vögel und Säugetiere bleiben bislang verschont. Der Erholung des Flusses stehen derweil einige Hindernisse entgegen.25.08.2022