Folter, Willkür, UnterdrückungDas steckt hinter der iranischen SittenpolizeiIm Iran protestieren die Menschen seit drei Monaten gegen das Mullah-Regime. Als Reaktion löst die Regierung Anfang Dezember die berüchtigte Sittenpolizei auf – zumindest offiziell. Die kontrolliert, ob die Iranerinnen und Iraner korrekt gekleidet sind – dabei hat sie ziemlich viel Spielraum.15.12.2022Von Caroline Amme
Nach Rückzug russischer TruppenUkraine: Kinder-Folterkammer in Cherson entdecktSeit dem Abzug der Kreml-Truppen aus der Stadt Cherson prangert Kiew immer wieder russische Kriegsverbrechen und Gräueltaten in der Region an. Nun entdecken Ermittler nach ukrainischen Angaben ein Zimmer, in dem Kinder gefoltert wurden. 15.12.2022
"Gefährlicher Weg" der TalibanUSA verurteilen Auspeitschungen in AfghanistanUnter Berufung auf die Scharia lassen die Taliban 14 Menschen in einem Fußballstadion öffentlich auspeitschen. Ehebruch oder Diebstahl lauten die Vorwürfe. Die USA zeigen sich entsetzt und werten die Aktion als ernstzunehmendes Zeichen an den Rest der Welt. 24.11.2022
Ukraine will alle Opfer findenMehrere Folterkammern in Cherson entdecktSeit dem Abzug russischer Truppen ermittelt die Ukraine zu möglichen Kriegsverbrechen in der südukrainischen Stadt. In den vergangenen Monaten sollen dort Hunderte illegal inhaftiert und brutal gefoltert worden sein. Nun gibt Kiew an, vier als öffentliche Gebäude getarnte Folterstätten entdeckt zu haben.21.11.2022
"Russland möchte Atempause"Ukraine: Waffenruhe würde Lage nur verschlimmernDer Zeitpunkt für Verhandlungen sei günstig, meinen die USA. Doch der ukrainische Präsident Selenskyj hält wenig von einer Kriegspause. Die einzige Lösung sei die "vollständige Zerstörung der russischen Aggression". Derweil häufen sich die Foltervorwürfe auf beiden Seiten.19.11.2022
Elf Haftorte in Cherson gefundenUkraine berichtet von Leichen mit FolterspurenTrotz internationaler Vorwürfe bestreitet Moskau, in besetzten Gebieten Gräueltaten zu begehen. Doch nach dem Rückzug russischer Truppen aus Cherson berichten ukrainischen Ermittler erneut von Leichen mit Folterspuren. Insgesamt seien 436 Fälle von Kriegsverbrechen aufgedeckt worden. 17.11.2022
Vorwürfe gegen Moskau und KiewUN berichten über Folter von KriegsgefangenenNach der Rückeroberung besetzter Orte findet die Ukraine immer wieder Hinweise auf Folter von Kriegsgefangenen. Doch auch Russen berichten von Misshandlungen in ukrainischem Gewahrsam, heißt es in einem UN-Report. Über 300 Gefangene von beiden Seiten wurden dazu befragt.15.11.2022
Ukrainische Kinder gefoltertUN-Ermittler finden Beweise für russische KriegsverbrechenDieser Schritt ist ungewöhnlich: Ohne Hinzuziehung eines Gerichts bestätigen UN-Ermittler Vorwürfe von Kriegsverbrechen gegen die Ukraine. Es gebe eindeutige Beweise dafür. Die Taten seien ein "Katalog der Grausamkeit", auch Kinder fielen russischen Soldaten zum Opfer.24.09.2022
"Eine weit verbreitete Praxis"Selenskyj berichtet von neuen Beweisen für Folter durch RusslandWährend in Isjum weiter Tote exhumiert werden, spricht der ukrainische Präsident Selenskyj von Beweisen für Folter der russischen Besatzer. Mehr als zehn Folterkammern seien in den befreiten Gebieten entdeckt worden. Die Täter würden zur Verantwortung gezogen.17.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickLeichen in Isjum weisen Folterspuren auf - Ukraine darf Haubitzen bestellenRussische Truppen graben sich britischen Angaben zufolge nach Gebietsverlusten im Nordosten ein. Sie beschießen zudem verstärkt ukrainische Ortschaften. In Isjum scheinen die Untersuchungen der Leichen befürchtete Kriegsverbrechen zu bestätigen. Die Ukraine darf in Deutschland Haubitzen bestellen. 17.09.2022