Erste Umfrage seit FlugblattzoffAiwangers Freie Wähler legen massiv zuDie Affäre um ein Holocaust-Flugblatt aus Schülerzeiten kostet den Chef der Freien Wähler fast das Amt. Allerdings scheinen die Wahlberechtigten in Bayern die Angelegenheit anders zu bewerten: In der ersten Umfrage seit dem Skandal legt Aiwangers Partei um vier Prozentpunkte zu und überholt die AfD. 05.09.2023
Aiwanger-Affäre abgeräumt?Merz: "Sehr gut, genau so war's richtig"In Gillamoos kämpfen CDU, CSU und Freie Wähler, aber auch die Ampel-Parteien über die Deutungshoheit in der Flugblattaffäre um Hubert Aiwanger. CDU-Chef Merz ist zufrieden mit dem Krisenmanagement von Ministerpräsident Söder. Die Bayern-SPD sieht den CSU-Chef dagegen in der Mitverantwortung.04.09.2023
Munition für Gillamoos Aiwanger-Affäre ist für Söder nicht ausgestandenBeim Gillamoos-Jahrmarkt wird traditionell deftig ausgeteilt. Nur einen Tag nach seinem Bekenntnis zum politischen Partner Aiwanger von den Freien Wählern kommt der Wahlkampftermin für CSU-Chef Söder zur Unzeit. Die Opposition greift die Affäre schon vorab genüsslich auf.04.09.2023
Politologin zur Causa Aiwanger"Söder hatte keine andere Wahl, als ihn zu halten"Hubert Aiwanger bleibt bayerischer Wirtschaftsminister - diese Entscheidung gibt Ministerpräsident Söder am Vormittag bekannt. Er begründet das sorgfältig und trifft damit den Ton. Doch in Wahrheit hatte er kaum eine andere Wahl, wie die Politologin Jasmin Riedl im ntv.de-Interview sagt. 03.09.2023
Flugblatt-Affäre um AiwangerDas sind die 25 Fragen und AntwortenWenige Tage nach Bekanntwerden der Flugblatt-Affäre schickt Bayerns Ministerpräsident Söder einen Katalog mit 25 Fragen an seinen Vize Aiwanger. Der Freie-Wähler-Chef soll beantworten, was die Hintergründe des antisemitischen Pamphlets sind. ntv.de dokumentiert sie im Wortlaut.03.09.2023
Kurzfristige PressekonferenzSöder gibt Entscheidung zu Aiwanger bekanntKann Bayerns Ministerpräsident Söder nach der Flugblatt-Affäre weiter mit Hubert Aiwanger zusammenarbeiten? Söder hatte das von Aiwangers Antworten auf 25 Fragen abhängig gemacht. Die Antworten liegen nun vor. Kurz vor einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz soll Söders Entscheidung bereits gefallen sein. 03.09.2023
Opfer einer "Hexenjagd"Aiwanger sieht keinen Grund für RücktrittDer Fragenkatalog ist beantwortet. Jetzt liegt das politische Schicksal von Hubert Aiwanger in den Händen von Bayerns Ministerpräsidenten Söder. Der Freie-Wähler-Chef sieht sich als Opfer einer Kampagne und warnt davor, ihn wegen der Flugblatt-Affäre zu entlassen.02.09.2023
Jurist über Aiwanger-Berichte"Dann hätte man den Uralt-Vorwurf nicht drucken dürfen"Nicht nur Hubert Aiwanger, auch die "Süddeutsche Zeitung" steht nach der Berichterstattung über die Flugblatt-Affäre in massiver Kritik. Der Medienrechtler Karl-Nikolaus Peifer hält die Veröffentlichung der Vorwürfe für zulässig. Grund dafür sind vor allem Aiwangers jüngste Wahlkampfauftritte. 02.09.2023
Jetzt ist der Landeschef am ZugAiwanger beantwortet Söders FragenEin altes antisemitisches Flugblatt setzt Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger unter Druck. Landeschef Söder verlangt Antworten von seinem Vize. Dieser Aufforderung kommt Aiwanger nun nach. Jetzt muss Söder ein Urteil fällen. 01.09.2023
Lebensgefährtin springt ihm beiAiwanger: "Auch ich habe in meiner Jugend Scheiß gemacht""Das Flugblatt war scheußlich, das ist nicht wegzudiskutieren", sagt Hubert Aiwanger. Der Chef der Freien Wähler wehrt sich aber gegen die Art und Weise der Kritik. Der Deutsche Journalistenverband widerspricht der Darstellung, es handele sich um eine politische Kampagne der Medien.01.09.2023