21 verletzte PolizistenGedenken für Luxemburg und Liebknecht eskaliertEtwa 3000 Menschen ziehen am Nachmittag durch Berlin, um der ermordeten Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu gedenken. Ein Redner skandiert laut Polizei "strafbare Parolen". Als er festgenommen wird, werden die Einsatzkräfte angegriffen.14.01.2024
Aktion gegen das VergessenSteine putzen - "damit das nie wieder passiert"Stolpersteine gedenken vor Wohnungen auf den Gehwegen in deutschen Städten der Opfer des Nationalsozialismus. Doch die Messingplatten mit den Namen der Opfer verschmutzen schnell. Um den 9. November herum reinigen deshalb Anwohner oder Ehrenamtliche die Steine: ein umstrittener Gedenkritus.09.11.2023Von Rebecca Wegmann
Gedenken in Lengede wandelt sichNoch ein Überlebender des Grubenunglücks kann erzählenNiemand war damals nicht betroffen - das Wunder von Lengede ist identitätsstiftend für die Menschen, die vor 60 Jahren in Niedersachsen Zeugen der Rettung von elf Bergleuten wurden. Das Erinnern aber wird schwieriger: Nur noch ein Geretteter ist am Leben.24.10.2023
Vandalismus, Internet-AngriffeRechtsextreme Bedrohung belastet KZ-GedenkstättenSie sind wichtige Orte des Erinnerns, doch zunehmend sehen sich die KZ-Gedenkstätten einer Bedrohung von Rechts ausgesetzt. Berichtet wird von Vandalismus, Hakenkreuz-Schmierereien und zunehmender Präsenz Rechtsextremer. Auch im Internet steigt die Zahl der Angriffe. 22.09.2023
Konzept soll bis 2024 vorliegenBerlin will Orte des Kolonialismus markierenZur Kaiserzeit ist Berlin Reichshauptstadt und damit Zentrum deutscher Kolonialherrschaft. Daher tragen Straßen und Plätze der Stadt bis heute mit dem Kolonialismus verbundene Namen. Nun kündigt Berlins Kultursenator Chialo an, bisher unmarkierte Orte dieser Vergangenheit im Stadtraum zu würdigen. 20.09.2023
Verbrechen im Zweiten WeltkriegSelenskyj und Duda erinnern an polnische Massaker-OpferZwischen 1943 und 1945 wurden Zehntausende polnische Zivilisten von ukrainischen Nationalisten ermordet. Die Massaker belasten bis in die Gegenwart die Beziehungen beider Länder. Nun gedenken deren Präsidenten gemeinsam der Opfer - und betonen den Zusammenhalt.09.07.2023
Weltkriegsgedenken in BerlinRussische Fahnen bleiben verbotenDas Zeigen von russischen Fahnen beim Weltkriegsgedenken am sowjetischen Ehrenmal hat Tradition. Dieses Jahr verbietet ein Gericht sie. Die Polizei erwartet unter anderem Putins Rockergruppe "Nachtwölfe" zu der Veranstaltung. Einen Besuch in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald zuvor haben diese wohl abgesagt.08.05.2023
Manipulation im Netz Sowjet-Banner auf Reichstag entpuppt sich als FakeAm Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus soll angeblich über dem Reichstagsgebäude in Berlin das sowjetische Banner wehen. Das zumindest suggerieren Fotos und Videos im Netz. Bei genauerer Betrachtung fallen jedoch etliche Ungereimtheiten auf. 08.05.2023
"Wird genauso zerschlagen"Selenskyj: Russland wird besiegt wie Nazi-DeutschlandIn Europa gedenken am 8. Mai einige Länder des Tags der Befreiung vom deutschen Nationalsozialismus. Zu diesem Anlass kündigt der ukrainische Präsident Selenskyj den Sieg über Russland an, wie er einst den Alliierten über Deutschland gelang. 08.05.2023
Weltkriegsgedenken in BerlinGericht hebt Verbot ukrainischer Fahnen aufZum Weltkriegsgedenken untersagt die Berliner Polizei das Zeigen russischer und ukrainischer Flaggen an den sowjetischen Gedenkstätten der Hauptstadt. Nun kippt das Verwaltungsgericht das Verbot ukrainischer Fahnen. 06.05.2023