Straßenschlacht vor ParlamentProteste gegen "Agenten"-Gesetz in Tiflis wachsen anNach Sorge vor einer prorussischen Ausrichtung der georgischen Politik und Billigung eines umstrittenen Mediengesetzes demonstrieren am zweiten Tag in Folge Tausende Menschen in Tiflis. Einige Demonstranten sollen versucht haben, ins Parlament einzudringen. Die Polizei agiert rabiat.08.03.2023
Proteste gegen "Agenten"-GesetzGeorgien meldet mehrere Festnahmen und VerletzteSeit längerem schwelt in Georgien die Sorge vor einer prorussischen Ausrichtung der Politik. Ein neuer Gesetzesentwurf verstärkt diese Befürchtung und ruft Tausende Demonstranten auf den Plan. Nach mehreren Festnahmen ruft die Opposition bereits zu neuen Protesten auf.08.03.2023
"Agenten"-Gesetz geplantProrussische Außenpolitik treibt Georgier auf die StraßeGeorgien strebt eigentlich einen Beitritt zur EU und zur NATO an. Jetzt billigt das Parlament der Kaukasusrepublik ein Gesetzesvorhaben, das auf eine stärkere Orientierung nach Russland hindeutet. Tausende gehen in Tiflis auf die Straßen, sie fürchten, dass ihr Land in den Autoritarismus abgleitet. 08.03.2023
Polizei setzt Wasserwerfer einUmstrittenes Gesetz löst in Georgien Massenprotest ausDie georgische Regierung will ein Gesetz erlassen, das den Einfluss ausländischer Medien eindämmt. In einer ersten Lesung stimmt das Parlament zu. Dagegen formiert sich Protest. Auf Tränengas und Wasserwerfer reagieren die Demonstranten mit Molotowcocktails.07.03.2023
Propagandisten im Chatroulette"Älteren Russen können nicht mal Ärzte helfen"Der Ukrainer Mykhailo Medvedev hat ein ungewöhnliches Hobby entwickelt, mit dem er Geld für die ukrainische Armee sammelt: Er entlarvt russische Propagandisten auf Chatroulette. Worüber er mit den Russen spricht, erzählt er bei ntv.de.05.02.2023
Parallelgesellschaft in TiflisViele Georgier reagieren ablehnend auf russische FlüchtlingeSeit Beginn des Kriegs in der Ukraine, vor allem nach der Mobilmachung in Russland, sind zehntausende Russen nach Georgien gekommen. Vielen Georgiern sind die neuen Einwanderer suspekt: Sie werfen den Russen vor, sich nicht mit dem Putin-Regime auseinandersetzen zu wollen.28.12.2022Ein Gastbeitrag von Stephan Malerius, Tiflis
Vom Büro an die FrontRussische Firmen zahlen hohen Preis für Putins MobilmachungSeit der Mobilmachung suchen russische Firmen händeringend Mitarbeiter. Den dadurch entstanden Personalmangel können viele kaum kompensieren. Während der Arbeitskräftemangel Russland zum Verhängnis werden könnte, erlebt ein anderes Land einen Wirtschaftsboom.02.12.2022Von Juliane Kipper
"Risiken zu klagen sehr hoch"Russen können sich Mobilmachung kaum entziehenDie Teilmobilmachung in Russland sorgt für einen Exodus. Moskau versucht jeden verfügbaren Russen an die Front in der Ukraine zu schicken. Verweigern ist fast unmöglich. Wer nicht kämpfen will, dem drohen lange Haftstrafen.18.10.2022Von Caroline Amme
Georgiens Botschafter bei ntv.de"Wir müssen täglich mit Provokationen rechnen"Georgien betrachtet den Krieg gegen die Ukraine "als Fortsetzung der Aggression, die wir schon seit 2008 erleben", sagt der georgische Botschafter Levan Izoria im Interview mit ntv.de. An diesem Mittwoch kommt Ministerpräsident Irakli Garibashvili nach Berlin.13.09.2022
Nur Belarus unterstützt RusslandWas die Ex-Sowjetländer über Putin denkenJahrzehntelang bildeten sie gemeinsam das größte Land der Erde, doch seit ihrem Zusammenbruch könnte das Verhältnis der ehemaligen Sowjetstaaten zu Russland unterschiedlicher kaum sein. Die einen stehen eng an der Seite des Kreml, andere fürchten, sie könnten das nächste Ziel Russlands werden. Manch einer fährt eine Doppelstrategie. 09.08.2022Von Kevin Schulte