Mit Beteiligung von 24,9 ProzentKabinett erlaubt begrenzten Cosco-Einstieg in HamburgNach dem Einspruch von sechs Ministerien gegen eine chinesische Beteiligung im Hamburger Hafen setzt sich Kanzler Scholz mit einem Kompromiss durch: Statt eines Einstiegs der chinesischen Staatsreederei Cosco mit Mitspracherecht, soll es ein abgespeckter Deal werden.26.10.2022
Handelsexperten raten abHamburg-Deal verschafft Cosco riskante DatenIst der Einstieg des chinesischen Staatskonzerns Cosco im Hamburger Hafen eine Gefahr für Deutschland und Europa? Das Kieler Institut für Weltwirtschaft weist darauf hin, dass nicht die Frage der Höhe der Beteiligung entscheidend sei, sondern die Verfügung über Kundendaten.25.10.2022
Ampel-Streit um Hamburger HafenScholz besteht auf abgespecktem China-DealNach dem Einspruch von sechs Ministerien gegen eine chinesische Beteiligung im Hamburger Hafen liegt ein Kompromiss auf dem Tisch: Die Firma Cosco soll nur eine Minderheitsbeteiligung bekommen. Das Kanzleramt bestimmt die Agenda und kann die Kritiker zwingen, dieser "Notlösung" zuzustimmen.25.10.2022
Cosco erhält geringeren AnteilAmpel fremdelt noch mit Hafen-"Notlösung"Der Einstieg des chinesischen Staatskonzerns Cosco beim Hamburger Hafen verursacht lautes Gegrummel in der Ampel-Koalition. Während die Regierung den Deal mit einem Kompromiss zu retten versucht, werden Politiker von FDP und Grünen deutlich. Auch Ökonomen halten die Entscheidung für unglücklich.25.10.2022
"Kabinett muss das besprechen"Grüne greifen Kanzleramt wegen Cosco-Hafen-Deal anObwohl sechs Ministerien Bedenken gegen einen Einstieg der chinesischen Firma Cosco in den Hamburger Hafen anmelden, setzt das Kanzleramt das Thema nicht auf die Agenda. Die Prüffrist läuft Ende Oktober ab und Grünen-Chef Nouripour zeigt sich befremdet und irritiert über Scholz.24.10.2022
Scholz' umstrittener China-DealKlingbeil bestreitet Hamburger-Hafen-AusverkaufSechs Ministerien raten von einer chinesischen Beteiligung am Hamburger Hafen ab, doch das Kanzleramt hat weiterhin keine Bedenken. Nun springt SPD-Chef Klingbeil Kanzler Scholz bei und mahnt eine vertiefte Betrachtung an. 23.10.2022
Terminalbeteiligung in HamburgIfW: Offerte der Chinesen fast wie eine BedrohungDer geplante chinesische Einstieg bei einem Containerterminal im Hamburger Hafen stößt nicht nur in der Ampelkoalition auf Kritik. Wenn China im Gegenzug in Aussicht stellt, die Hansestadt werde zu einem bevorzugten Hafen, stelle sich laut dem IfW die Frage: Was ist, wenn die Beteiligung nicht genehmigt wird?22.10.2022
Noch ist das Ammoniak "blau"Erste Wasserstoff-Lieferung erreicht HamburgIm Hamburger Hafen kommt die erste Wasserstoff-Lieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an - per Transport als Ammoniak. Sie ist Teil eines von Wirtschaftsminister Habeck unterzeichneten Deals. Dieser dreht auch den Gashahn auf. Kritik an der Lieferung kann er damit aber nicht abdrehen.21.10.2022
Hafen-Deal in Hamburg"Cosco ist ein Instrument Pekings"Die chinesische Reederei Cosco will bei einem Containerterminal im Hamburger Hafen einsteigen. Im Gegenzug verspricht der Konzern, seine Ladungsströme dort zu konzentrieren. Das ist problematisch, denn Cosco ist alles andere als ein normales Unternehmen ist, sagt China-Experte Gunter.21.10.2022Von Juliane Kipper
China will in Hamburg einsteigenSPD-Senator wettert gegen "selbst ernannte Hafenexperten"Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA will eine strategische Partnerschaft mit einem chinesischen Staatskonzern eingehen. Ein Fehler? Der Ausverkauf deutscher Infrastruktur an China? Nein, betont Hamburgs SPD-Finanzsenator in Richtung FDP und Grüne. Auch der Kanzler versucht zu beruhigen.21.10.2022