"180-Grad-Wende bei Hassrede"Bitkom befremdet Merkels Kritik an TwitterDass die großen Plattformen selbstständig gegen Hassbotschaften vorgehen müssen, ist in Deutschland Gesetz. Der Digitalverband Bitkom zeigt sich deshalb befremdet über die Bauchschmerzen der Bundesregierung nach der Sperrung von Trumps Twitter-Account. Die Politik sei hier "zutiefst widersprüchlich". 12.01.2021
Ihr Vater kommt aus IsraelHass-Attacke auf Miss-Frankreich-KandidatinBei einer vermeintlich harmlosen Schönheitskür wird eine Kandidatin online massiv angefeindet. Die antisemitischen Hasstiraden gehen nicht spurlos an der französischen Regierung vorbei. Man sei "tief schockiert", sagt Innenminister Darmanin. Er kündigt Konsequenzen an.21.12.2020
Fast 100 BeschuldigteBundesweite Razzia wegen HasskommentarenSie beleidigten und drohten, sie hetzten und posteten Zeichen verbotener Organisationen: In elf Bundesländern rückten am Morgen die Ermittler bei fast 100 Verdächtigen ein. Beschlagnahmt wurden Handys, Rechner und NS-Devotionalien.03.11.2020
Von Demonstranten angefeindetSpahn stellt Strafantrag nach BeleidigungEnde August wird Jens Spahn am Rande einer Wahlkampfveranstaltung von Demonstranten angefeindet, ausgepfiffen und von einem Mann beschimpft. Der Gesundheitsminister äußert sein Unverständnis für diesen "extremen Hass" und macht nun den Weg für Ermittlungen frei. 24.09.2020
Für verdeckte Aktion bezahltJugendliche posten Fake News für TrumpDer Wahlkampf in den USA wird auch und vor allem im Netz geführt. Eine Zeitung deckt nun auf, wie eine Trump-freundliche Organisation Jugendliche bezahlte, um auf sozialen Netzwerken Stimmung für den Präsidenten zu machen - der Wahrheitsgehalt war dabei zweitrangig.17.09.2020
Gerüchte um KindesentzugDiakonie erhält Morddrohung auf JobanzeigeEine Stellenausschreibung der Diakonie in Köln heizt Verschwörungstheorien an. Die Suche nach Personal für die Betreuung von Kindern in Quarantäne wird im Internet als Beleg für Kindesentziehung durch den Staat interpretiert. Beim Sozialen Dienst gehen Hassmails und Drohungen ein. Nun klärt er auf.11.08.2020
"Schäden im wirklichen Leben"Twitter sperrt Konten von QAnon-AnhängernDie QAnon-Verschwörung vermittelt ein krudes Weltbild und Hassbotschaften. Twitter ergreift nun Maßnahmen gegen Anhänger der Bewegung und sperrt Tausende Nutzer. Die Plattform will der Verbreitung von derartigen Ideologien entschiedener entgegentreten.22.07.2020
Ditt und Datt und DittrichHass im Netz: "Halt den Mund, Dummchen"Obwohl inzwischen vermehrt gegen Hass im Internet vorgegangen wird, ist Hate Speech immer noch an der Tagesordnung. Meist richten sich die beleidigenden Kommentare gegen Frauen und Minderheiten. Oft meinen vor allem ältere Männer, die "Fräuleins" belehren zu müssen.07.07.2020Von Verena Maria Dittrich
Zu viel Hass auf "The_Donald"Reddit sperrt 800.000 Trump-Fans ausDie großen Online-Netzwerke wollen sich stärker gegen Hass und Diskriminierung im Netz engagieren. Auch Reddit verschärft sein Vorgehen und sperrt nach wiederholten Regelverstößen eine Pro-Trump-Gruppe mit Hunderttausenden Mitgliedern. 30.06.2020
Bundesweite DurchsuchungenBehörden gehen gegen Lübcke-Hass vor40 Personen stehen im Verdacht, strafrechtlich relevante Hasskommentare in Bezug auf den ermordeten CDU-Politiker Lübcke online gepostet zu haben. In einer gemeinsamen Aktion ermitteln die Behörden verschiedener Bundesländer nun gegen die Beschuldigten.04.06.2020