Auf 84 Prozent angereichertUran mit hohem Reinheitsgrad im Iran entdecktFür den Bau einer Atombombe ist Uran mit einem Reinheitsgrad von rund 90 Prozent notwendig - im Iran entdecken Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde nun Material, das bereits bei 84 Prozent liegt. Es könnte sich laut der Organisation aber um ein Versehen handeln.20.02.2023
Besorgnis im WestenIran baut Uran-Anreicherung fast auf Waffenqualität ausDer Iran treibt seine Uran-Anreicherungen weiter voran. Die IAEA berichtet, in einer Anlage seien die Maschinen so verändert worden, dass der Reinheitsgrad fast schon Waffenqualität erreicht habe. Deutschland und seine Verbündeten fordern, dass das Land seinen Verpflichtungen im Nuklearbereich nachkommt.04.02.2023
Wirksamkeit ist unklarIAEA: Iran hat heimlich Atomanlage umgebautNach wie vor versuchen Staaten den Iran von der Entwicklung eigener Atomwaffen abzubringen. Offenbar ohne Erfolg. Eine unangemeldete Kontrolle durch die Internationale Atomenergiebehörde zeigt, dass Anlagen heimlich umgebaut wurden. Ob das den Iran seinem Ziel näher bringt, ist aber unklar.01.02.2023
Russland: Einigkeit mit IAEASicherheitszone um AKW Saporischschja rückt näherDas Atomkraftwerk Saporischschja ist seit Monaten umkämpft. Der Beschuss um die Nuklearanlage hält an - und verbreitet Schrecken. Zumindest dieses Problem könnte sich bald ändern, denn Russland und die Internationale Atombehörde sind weitgehend einig, eine Sicherheitszone zu errichten.22.12.2022
IAEA besorgt über AngriffeSelenskyj fordert NATO-Schutz von AKW"Ein Spiel mit dem Feuer" nennt die UN-Atomaufsicht den erneuten Beschuss des AKW Saporischschja. Der ukrainische Präsident Selenskyj bittet die NATO um Hilfe beim Schutz der Anlage und warnt vor einem Abebben der Unterstützung für sein Land.21.11.2022
"Ungewissheit wird größer"IAEA besorgt über iranisches Atomprogramm Seit Anfang 2021 kann die IAEA nicht mehr auf Überwachungsdaten im Iran zurückgreifen. Jetzt veröffentlichen die Inspekteure neue Zahlen zum Atomprogramm und drängen darauf, den Zugang zu den Anlagen wiederherzustellen. Das gestaltet sich aufgrund westlicher Sanktionen infolge der Massenproteste in der Islamischen Republik aber als schwierig.10.11.2022
Der Kriegstag im ÜberblickBesatzer sprechen über Rückzug aus Cherson - Schweiz blockiert deutschen MunitionsexportRussland und die Ukraine machen sich gegenseitig für Explosionen im besetzten Melitopol verantwortlich. Die russische Armee beschießt erneut mehrere Städte. Unterdessen mehren sich in Cherson die Hinweise auf einen anstehenden russischen Abzug.03.11.2022
Inspektion der Atombehörde Kein Hinweis auf "schmutzige Bombe" in UkraineRussland wirft der Ukraine vor, den Einsatz einer "schmutzigen Bombe" zu planen. Kiew bestreitet das vehement und lädt die Internationale Atomenergiebehörde ein, die Vorwürfe zu prüfen. Die IAEA-Inspektoren äußern sich nun.03.11.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussland bombardiert weiter Städte - G7 versprechen Ukraine noch mehr HilfeEinen Tag nach den schweren Raketenangriffen auf ukrainische Städte setzt Russland seine Angriffe fort. Die Luftschläge richten sich vor allem gegen die zivile Infrastruktur. Die G7-Gruppe spricht von Kriegsverbrechen und sagt dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj weitere Unterstützung zu. 11.10.2022
Rossatom übernimmt AtomkraftwerkPutin stellt AKW Saporischschja unter russische VerwaltungKreml-Chef Putin annektiert nicht nur völkerrechtswidrig vier ukrainische Gebiete - nun verleibt sich Russland auch noch das AKW Saporischschja ein. Der russische Staatskonzern Rossatom übernimmt das Werk, ein neuer Direktor soll schon vor Ort sein. Ein fliegender Wechsel wird das wohl trotzdem nicht.05.10.2022