"Todesstoß" für den Atompakt?Iran dreht an nuklearer EskalationsschraubeDer Streit mit dem Iran über sein Atomprogramm spitzt sich weiter zu, Teheran baut Überwachungskameras in Atomanlagen ab. IAEA-Chef Grossi reagiert mit ungewohnt scharfen Worten. Er warnt vor einem "Todesstoß" für den Atompakt von 2015 ob der "sehr angespannten Situation".09.06.2022
Nach Rüge durch IAEAIran baut Atom-Überwachungskameras abWährend die Gespräche über eine Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens kaum vorankommen, gibt der Teheran die Abschaltung mehrerer Überwachungskameras der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in iranischen Atomanlagen bekannt. Anlass ist Ärger über eine offizielle Rüge. 09.06.2022
Nahe kritischer GrenzeIran hat mehr angereichertes Uran als erlaubtDer Iran verfügt über 18 Mal mehr angereichertes Uran als im Internationalen Atomabkommen von 2015 vereinbart, wie ein aktueller Bericht zeigt. Das Land betont stets, Uran nur für zivile Zwecke zu verwenden. Doch die kritische Menge an atomfähigem Material ist fast erreicht.30.05.2022
IAEA plant Tschernobyl-MissionKiew: Russische Soldaten wurden verstrahltDie Internationale Atomenergiebehörde will in Kürze Experten nach Tschernobyl schicken. Die russischen Truppen sollen das frühere AKW verlassen haben. Von ukrainischer Seite heißt es zudem, Soldaten der Besatzer hätten bei der Einnahme der Atomruine eine hohe Strahlendosis abbekommen.01.04.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine: Russen vor Kiew gestoppt - Berichte über erfolgreiche GegenoffensivenSpitzenvertreter von NATO, EU und G7 sprechen über weitere militärische Unterstützung der Ukraine. US-Präsident Biden ist dafür zu Besuch in Brüssel. Die Ukraine soll die russische Armee rund um Kiew teils deutlich zurückdrängen. Derweil bereiten Brände rund um die Atomruine Tschernobyl weiter Sorgen.24.03.2022
Arbeit ausgesetztUkraine: Explosion nahe AKW SaporischschjaRussische Truppen halten das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja besetzt. Noch immer ist nicht klar, wer dort für Betrieb und Sicherheit verantwortlich ist. Die ukrainische Seite berichtet von einer Explosion unweit des Werks. Unklar ist, ob dies Auswirkungen auf die Strahlenbelastung hat.14.03.2022
Kühlsysteme laufen wieder normalStromausfall in Tschernobyl behobenTagelang ist die Atomruine von Tschernobyl von der regulären Stromversorgung abgeschnitten, nachdem das Gelände von der russischen Armee erobert wurde. Der Ausfall ist inzwischen vorbei. Trotzdem sind Experten sehr besorgt über die Sicherheit in sämtlichen ukrainischen Nuklearanlagen. 14.03.2022
Atomkraftwerke als KriegswaffeSo ist die Lage in den ukrainischen AKWDie Ukraine betreibt 15 Atomreaktoren an vier Standorten. Nach seinem Einmarsch scheint Russland sie als strategische Waffe einzusetzen. Die Internationalen Energieagentur versucht zu vermitteln. Sorgen bereitet vor allem eine gekappte Stromversorgung in Tschernobyl.12.03.2022Von Christian Herrmann
IAEA: Kein Tschernobyl-KontaktNukleare Einrichtung bei Charkiw bombardiertSchon wieder soll in der Ukraine eine Atom-Forschungseinrichtung von der russischen Armee bombardiert worden sein. Die Behörden beschuldigen Moskau des "Nuklearterrorismus". Tschernobyl läuft derweil nur noch über Notstrom und die IAEA hat jegliche Kommunikation zur Atomruine verloren.11.03.2022
Atomkraftwerke als KriegswaffeSo ist die Lage in den ukrainischen AKWDie Ukraine betreibt 15 Atomreaktoren an vier Standorten - die Russland nach seinem Einmarsch als strategische Waffe einzusetzen scheint. Die Situation verschlechtere sich, warnt die Internationale Atomenergiebehörde. Neue Sorgen bereitet eine gekappte Stromversorgung in Tschernobyl.09.03.2022Von Christian Herrmann