Missbrauchsvorwürfe gegen BritenIStGH-Chefankläger Khan legt Amt vorerst niederEine Mitarbeiterin beschuldigt den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs sexueller Übergriffe. Der 55-Jährige dementiert und dringt auf eine Untersuchung. Nun tritt er einen Schritt zurück und lässt sein Amt vorübergehend ruhen.16.05.2025
Abkehr vom StrafgerichtshofNetanjahu lobt "mutige und prinzipienfeste Haltung" OrbansEs ist Netanjahus erste Reise nach Europa seit dem Haftbefehl des IStGH. Eigentlich müsste Ungarn Israels Premier jetzt festnehmen lassen. Doch Ungarns Regierungschef Orban sieht in dem Weltstrafgericht keine juristische Instanz mehr. Als Gastgeber des Angeklagten kündigt er eine Konsequenz an.03.04.2025
Mit Anlauf in den RechtsbruchEinladung an Netanjahu wäre "180-Grad-Wende"Israels Ministerpräsident Netanjahu ist gerade ein schwieriger Gast, denn gegen ihn liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vor. Ungarn macht für seinen Besuch den Weg frei, indem es sich aus dem IStGH zurückzieht und auch CDU-Chef Merz möchte für eine Netanjahu-Visite "Mittel und Wege" finden. Diese verstoßen jedoch gegen das Völkerrecht - und die deutsche Verfassung.03.04.2025
Pünktlich zu Netanjahus BesuchUngarn kündigt Austritt aus Internationalem Strafgericht an Mit der Einladung des israelischen Regierungschefs Netanjahu zeigt Ungarn: Der Internationale Strafgerichtshof interessiert ihn nicht. Regierungschef Orban geht sogar noch einen Schritt weiter. Und Kanzler Scholz äußert sich zu einer etwaigen Verhaftung Netanjahus auf deutschem Boden.03.04.2025
Ex-Präsident der PhilippinenRodrigo Duterte erstmals Weltstrafgericht vorgeführtAls Präsident der Philippinen führte Rodrigo Duterte einen erbarmungslosen Krieg gegen Drogenkriminalität. In dieser Woche wird er verhaftet und an den Internationalen Strafgerichtshof ausgeliefert. Dort werden nun die Anschuldigungen verlesen.14.03.2025
Verbrechen gegen MenschlichkeitManila liefert Ex-Präsident Duterte an Den Haag ausWährend seiner Amtszeit soll Rodrigo Duterte für den Tod von Tausenden Menschen verantwortlich sein. Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt das Weltstrafgericht gegen den früheren philippinischen Präsidenten seit mehreren Jahren. Jetzt soll Den Haag endlich seiner habhaft werden. 11.03.2025
Vorwürfe zahlreicher VerbrechenPhilippinischer Ex-Präsident Duterte festgenommenRodrigo Duterte tritt 2016 mit einem knallharten Plan gegen Kriminalität bei den Präsidentschaftswahlen an und gewinnt. Unter seiner Herrschaft sterben Tausende Menschen auf den Philippinen. Der Internationale Strafgerichtshof ermittelt. Nun ist der erste Schritt gemacht, Duterte wird festgenommen.11.03.2025
Netanjahu-Besuch in DeutschlandMerz will internationalen Haftbefehl ignorierenWegen des Kriegs im Gazastreifen hat der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehle erlassen, unter anderem gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu. CDU-Boss Merz will diesen jedoch nicht anwenden, wenn Netanjahu Deutschland besucht. Linke-Chef van Aken findet das katastrophal.24.02.2025
Weltgerichtshof unter DruckUSA verhängen Sanktionen gegen Chefankläger KhanWegen "illegaler Aktionen" und "Machtmissbrauchs" im Zusammenhang mit Israel droht US-Präsident Donald Trump dem Weltgerichtshof mit Sanktionen. Diese werden nun Realität: Chefankläger Karim Khan darf künftig nicht mehr in die USA einreisen, etwaige Vermögenswerte werden eingefroren.14.02.2025
Vorwurf "bösartigen Verhaltens"Bundesregierung und EU stellen sich hinter StrafgerichtshofWegen angeblichen Machtmissbrauchs belegt Trump das Weltstrafgericht mit Sanktionen. In Reaktion auf das Vorgehen des US-Präsidenten sichern Deutschland und EU dem Gerichtshof ihre Unterstützung zu. Er zähle zu den "größten Errungenschaften" der internationalen Strafverfolgung. Israel sieht das anders.07.02.2025