Sorge vor Krieg in NahostIran feiert "Schlag ins Gesicht" der USADer Raketenangriff des Iran soll vor allem auch ein Zeichen für die eigene Bevölkerung sein. Entsprechend martialisch würdigt Teheran den Angriff. Für die angeblich getöteten 80 US-Soldaten gibt es aber keine Bestätigung. Ein Grünen-Politiker hofft bei ntv, dass es jetzt nicht zu einer US-Überreaktion kommt.08.01.2020
Teilabzug aus Erbil möglichBerlin verurteilt Irans "Aggression"Mit scharfen Worten kritisiert Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer den Raketenangriff des Iran auf US-Militärstützpunkte im Irak. Es sei an den Iranern, "keine zusätzliche Eskalation zu betreiben". Zudem bringt sie einen Teilabzug der Bundeswehr-Soldaten aus dem Nordirak ins Spiel.08.01.2020
"Operation Märtyrer Soleimani"Iran greift US-Truppen im Irak anNach dem tödlichen Drohnenangriff auf einen iranischen General im Irak schwört Teheran den USA "schwere Rache". Nun feuert der Iran Raketen auf irakische Militärstützpunkte mit US-Soldaten. Todesopfer soll es nicht geben, die Soldaten wurden offenbar gewarnt. US-Präsident Trump reagiert - via Twitter.08.01.2020
Raketenangriffe im NordirakDeutschen Soldaten "geht es gut"Die iranischen Vergeltungsschläge auf US-Militärziele im Irak betreffen auch den Raum Erbil. Dort sind noch mehr als 100 deutsche Soldaten stationiert. Die Region um Bagdad hat die Bundeswehr bereits verlassen. 08.01.2020
Soleimani wird beigesetztIran stuft US-Soldaten als "Terroristen" einDer Iran arbeitet weiter an einer Reaktion auf die Tötung Soleimanis durch die USA. Am Tag der Beisetzung des Generals wird der Etat von dessen Al-Kuds-Brigaden erhöht. Außerdem werden die US-Streitkräfte als "Terroristen" eingestuft. Einem Bericht zufolge gibt es 13 Szenarien für eine Vergeltung.07.01.2020
Person der Woche: Ali ChameneiEr bewundert AuftragsmörderEr regiert Iran seit 30 Jahren wie ein Diktator. Ali Chamenei hat Kriege und Terror exportiert, will Israel vernichten, leugnet den Holocaust und sucht nun den Showdown mit den USA - denn das festigt seine schwindende Macht. Donald Trump hat unwillentlich seine Position gestärkt.07.01.2020Von Wolfram Weimer
Aus SicherheitsgründenDeutschland reduziert Truppen im IrakDie Lage im Irak ist nach der gezielten Tötung eines iranischen Generals durch einen US-Drohnenangriff äußerst angespannt. Die Bundesregierung reagiert und kündigt einen Teilabzug deutscher Soldaten an. Der soll "zeitnah" erfolgen.07.01.2020
Nach Tötung SoleimanisMützenich sieht US-Beziehungen belastetDie USA lassen den iranischen General Soleimani im Irak töten. Das sorgt für internationale Kritik und eine sich zuspitzende Lage in der Region. Auch SPD-Fraktionschef Mützenich attackiert US-Präsident Trump verbal - und warnt.07.01.2020
Krisentreffen in Brüssel geplantNato warnt Iran vor ProvokationenKanzlerin Merkel fliegt am Samstag zum russischen Präsidenten Putin nach Moskau, die EU-Außenminister berufen ein Sondertreffen ein – derzeit laufen zahlreiche Versuche, die Situation im Nahen Osten zu beruhigen. Das will auch Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Gleichzeitig ermahnt er Teheran.06.01.2020
Konflikte im Nahen OstenMerkel reist für Krisengespräch zu PutinDer Konflikt im Iran lässt Wladimir Putin und Angela Merkel näher zusammenrücken. Auf Einladung des russischen Präsidenten reist die Bundeskanzlerin mit Außenminister Maas am Wochenende nach Moskau. Dort soll es auch um andere Krisenherde im Nahen Osten gehen.06.01.2020