Ein Land geht auf die StraßeWie wir das, was im Iran passiert, sichtbar machenEs ist nicht einfach nur ein Aufstand - es ist eine Revolution. Trotzdem haben viele Iraner - vor Ort und auch im Ausland - nicht das Gefühl, dass sie so gesehen werden, wie sie gesehen werden müssten. Die Welt hat nach Berlin geschaut, als die Mauer gefallen ist - jetzt sollte die Welt nach Teheran schauen, wo eine brutale Regierung gestürzt wird. 13.01.2026Von Sabine Oelmann
Proteste werden Regime stürzenPolitologe sieht Iran bereits in einer "Post-Chamenei-Ära"Das iranische Regime schlägt die Massenproteste blutig nieder. Trotzdem geben die Menschen nicht auf. Das Land ist in einer "historischen Situation", sagt Politologe und Autor Ali Fathollah-Nejad im Gespräch mit ntv.de. Kommt es zum Regimewechsel?13.01.2026Von Caroline Amme
"Übernehmt eure Institutionen"Trump an Iraner: "Hilfe ist auf dem Weg"Die Proteste im Iran haben sich zu Massendemonstrationen ausgeweitet. Hunderte Demonstranten sind nach Angaben von Aktivisten bereits getötet worden. US-Präsident Trump sendet nun eine Botschaft an die Demonstrierenden.13.01.2026
"Hört die Schreie der Wut" Schah-Witwe ruft Irans Sicherheitskräfte zum Boykott aufSeit zwei Wochen lehnen sich Hunderttausende Iraner im ganzen Land gegen die Führung in Teheran auf. Nach ihrem Sohn Reza meldet sich nun auch die 87-jährige Witwe des früheren Schahs aus dem Exil. Farah Pahlavi beschwört die Sicherheitskräfte, nicht für das Mullah-Regime zu morden. 13.01.2026
"Massive Eskalation"Trumps Iran-Zölle gefährden fragilen Handelsfrieden mit ChinaDie USA drohen dem Iran mit Zöllen. Die Ankündigung von Präsident Donald Trump hat das Potenzial, den Handelskonflikt zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften wieder zu entfachen.13.01.2026
Handelspartner des IranDiese Länder könnten von den neuen US-Zöllen betroffen seinAngesichts des brutalen Vorgehens des Teheraner Regimes will US-Präsident Trump den iranischen Handel eindämmen. Dafür will er alle Länder, die mit dem Land Waren austauschen, mit Strafzöllen belegen. Davon könnten große Wirtschaftsnationen betroffen sein. 13.01.2026
Maßnahmen müssen kommenSchah-Sohn Pahlavi erbittet Trumps Hilfe bei Regime-ZusammenbruchDie Proteste im Iran sind groß, die Kritik an der Regierung aus dem Ausland auch. Vor Ort fehlt allerdings ein echter Oppositionsführer. Der Schah-Sohn Pahlavi könnte dieser sein. Er fordert aus dem Exil zumindest schon einmal US-Präsident Trump auf, im Iran für einen Umbruch zu sorgen.13.01.2026
CDU-Außenpolitiker im Frühstart"Die Revolutionsgarden wissen, dass es um ihre Zukunft geht"Bislang hält das Regime im Iran auch der aktuellen Protestbewegung stand. Dennoch sieht CDU-Außenexperte Jürgen Hardt eine Bewegung, die sich nicht "bändigen lässt". Deutschland und Europa könnten seiner Ansicht nach den unterdrückten Iranern konkret helfen.13.01.2026
Handel mit IranChina reagiert auf neue Zoll-Ankündigung von TrumpDonald Trump verhängt erneut Strafzölle, dieses Mal trifft es "jedes Land, das Geschäfte mit der Islamischen Republik Iran tätigt". Wer genau das sein soll, wird nicht klar. Darunter fallen dürfte jedoch in jedem Fall China. Deutschland hingegen betreibt nur sehr wenig Handel mit Teheran.13.01.2026
"Sehen letzte Tage und Wochen"Merz hält Mullah-Regime für "faktisch am Ende"Die Sicherheitskräfte greifen bei den Protesten gegen das Regime im Iran brutal durch. Hunderte Menschen sterben in den vergangenen zwei Wochen, Tausende werden inhaftiert. Für Bundeskanzler Merz ist die iranische Führung dennoch nicht mehr lange politisch überlebensfähig. 13.01.2026