Bericht von Menschenrechts-NGOBisher mehr als 500 Demonstrierende im Iran getötetSchon seit Monaten toben im Iran Proteste gegen das Mullah-Regime, die teilweise blutig niedergeschlagen werden. Mehr als 500 Demonstrierende sind dabei bisher ums Leben gekommen, berichtet die Human Rights Activists News Agency. Über hundert Menschen drohe zudem ein Todesurteil.29.01.2023
Drei Tote in GrenzstadtÜber 800 Menschen nach Erdbeben im Iran verletztUnweit der Grenze zur Türkei sucht ein Erdbeben die Bewohner der iranischen Stadt Choy heim. Mindestens drei Menschen sterben, mehr als 800 werden verletzt. Der Innenminister ist vor Ort, um die Hilfen zu koordinieren. 29.01.2023
Großbrand in Öl-FabrikDrohnenangriff auf Munitionsfabrik im IranMehrere Drohnen greifen in der Nacht einen Militärkomplex unweit der iranischen Stadt Isfahan an. In der Gegend unterhält die Islamische Republik mehrere Atomforschungsanlagen. Größeren Schaden habe es nicht gegeben, so Staatsmedien. Im Westen des Landes brennt indes eine Öl-Fabrik. 29.01.2023
Fahnenträgerin bei WinterspielenIranische Olympionikin beantragt Asyl in DeutschlandBei den Olympischen Winterspielen 2022 trägt Atefeh Ahmadi die Flagge des Iran - jetzt ist sie aus ihrem Heimatland geflohen, um in Deutschland Zuflucht zu finden. Die 22-Jährige ist nicht die erste Sportlerin, die im Zuge der revolutionären Proteste und vor der Gewalt des Regimes flieht.28.01.2023
Die Realität der IranerInnenAbdolahis zarte Zeichnungen aus brutalem RegimeWeltweit engagieren sich Künstlerinnen und Künstler gegen das iranische Mullah-Regime. Die Galerie Wentrup zeigt jetzt in Hamburg berührende Porträts von Ghazall Abdolahi: Zarte Zeichnungen von Inhaftierten und Protestierenden machen sich stark für die Probleme im Iran. 25.01.2023Von Juliane Rohr
Hinrichtung droht weiterhinTodeskandidat im Iran kann in Berufung gehenEin 22-Jähriger wird im Iran zum Tode verurteilt, nachdem er an den Protesten gegen das Regime teilgenommen hat. Als der Fall national und international Wellen schlägt, wird die Exekution ausgesetzt. Das angekündigte Berufungsverfahren gibt aber kaum Anlass zur Hoffnung. 25.01.2023
Einreise- und VermögenssperrenEU verhängt viertes Sanktionspaket gegen IranAngesichts der anhaltenden schweren Menschenrechtsverletzungen im Iran verschärft die EU ihre Sanktionen: Gegen 37 Personen und Organisationen sollen Einreiseverbote und Vermögenssperren erlassen werden. Die Einstufung der Revolutionsgarden als "terroristisch" steht jedoch weiterhin zur Diskussion.23.01.2023
Als Reaktion auf SanktionenIran droht EU mit Blockade von ÖltransportenDie EU plant, die Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte angesichts jüngster Menschenrechtsverletzungen als Terrororganisation einzustufen. Die iranische Regierung tobt und kündigt Gegenmaßnahmen an: Im Gespräch sei die Sperre der Straße von Hormus - und der Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag.22.01.2023
Gastbeitrag zu Iran-ProtestenUnterstützung für Zan, Zendegi, Azadi!Was im Iran geschieht, war schon immer mehr als der Protest gegen ein einzelnes Unrecht. Es ist eine revolutionäre Bewegung gegen das gesamte System, schreiben die SPD-Abgeordneten Rhie und Mansoori in einem Beitrag für ntv.de. Jetzt komme es auch auf Europa an.22.01.2023Ein Gastbeitrag von Ye-One Rhie und Kaweh Mansoori
Hätte "negative Folgen"Iran droht EU wegen Terroreinstufung der RevolutionsgardeDie Revolutionsgarde im Iran gehört zur Eliteeinheit und ist eine der mächtigsten Instanzen im Land. Wegen ihrer "terroristischen Aktivitäten" gegenüber Demonstranten will die EU sie auf die Terrorliste setzen. Davor warnt Teheran mit scharfen Worten.19.01.2023