"Schämt euch alle"Bayer-Profi solidarisiert sich mit Irans FrauenTausende Menschen protestieren nach dem Tod von Mahsa Amini im Polizeigewahrsam im Iran für Frauenrechte. Auch ein Bundesliga-Profi will nicht länger schweigen: Sardar Azmoun positioniert sich deutlich. Der Stürmer von Bayer Leverkusen würde auch einen Rauswurf aus der Nationalmannschaft hinnehmen. 26.09.2022
Gewalt gegen DemonstrantenBerlin bestellt iranischen Botschafter einWegen der Niederschlagung von Protesten im Iran lädt das Auswärtige Amt den iranischen Botschafter vor. Während die EU mit Sanktionen gegen Teheran droht, plant man dort Sondergerichte für Demonstranten. Mit ihnen solle genauso verfahren werden "wie mit Vergewaltigern und Schwerverbrechern".26.09.2022
Schüsse auf DemonstrantenIm Iran wächst die WutSchüsse und brennende Autos - seit zehn Tagen tragen die Menschen im Iran nach dem Tod einer jungen Frau ihre Wut auf die Straße. Die Regierung greift hart durch, es gibt Festnahmen und Tote. Auch außerhalb des Landes gibt es Proteste. In Teheran werden derweil Botschafter westlicher Länder einbestellt.26.09.2022
Drei Einschläge in OdessaUkraine meldet Angriff mit iranischen DrohnenErst am Freitag wurden nach Angaben aus Kiew bei einem russischen Angriff mit iranischen Drohnen in Odessa zwei Zivilisten getötet. Nun berichtet die Ukraine erneut von einem Angriff "von feindlichen Kamikaze-Drohnen" in der Hafenstadt. Die Regierung entzieht dem iranischen Botschafter die Akkreditierung.25.09.2022
Polizei geht mit Gewalt vorZahl der Toten bei Protesten im Iran steigt weiterDie Menschen im Iran tragen erneut ihre Wut über den Tod einer jungen Frau auf die Straße. Es gibt Hunderte Festnahmen und Dutzende Tote. Die Regierung sieht bei der Polizei jedoch keine Schuld.25.09.2022
Proteste nach FreitagsgebetIrans Regime mobilisiert eigene AnhängerDie Wut über die Sittenpolizei und das Mullah-Regime treibt seit Tagen Tausende Iranerinnen und Iraner auf die Straße. Die Regierung setzt den Demonstranten nicht nur Gewalt entgegen, sondern auch Gegenprotest. Nach dem Freitagsgebet marschieren Regierungsanhänger durch die Städte und fordern "Tod den Verschwörern". 24.09.2022
Nach Bericht über Tod von AminiIranische Polizei nimmt Journalisten festSeit dem Tod der jungen Iranerin Mahsa Amini protestieren landesweit Tausende Menschen gegen die Regierung. Der Fall der 22-Jährigen wurde durch die Berichterstattung von Journalisten bekannt. Dafür kommen sie nun ins Gefängnis.23.09.2022
Heusgen im "ntv Frühstart""Ich hoffe sehr, dass das Regime im Iran wankt"Christoph Heusgen sieht bei den Protesten im Iran dieses Mal eine "ganz besondere Wut". Deutschland müsse nun moralisch die Bevölkerung unterstützen, sagt der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz. Und den Iran außenpolitisch weiterhin isolieren.23.09.2022
Chefs auf schwarzer ListeUSA verhängen Strafen gegen Irans SittenpolizeiDie iranische Bevölkerung wird von staatlichen Tugendwächtern, Polizeicorps und Paramilitärs drangsaliert. Nach dem Tod einer jungen Frau im Teheraner Polizeigewahrsam verhängen die USA Sanktionen gegen die berüchtigte Sittenpolizei. 22.09.2022
"Verletzung von Menschenrechten"Baerbock verurteilt Angriffe auf Frauen im IranAußenministerin Baerbock will die Rechte von Frauen weltweit stärken. Das soll Kernelement ihrer Arbeit sein. Es gäbe da in vielen Ländern erheblichen Nachholbedarf, so die Ministerin. Beispielhaft zeige das die Situation im Iran, wo kürzlich eine junge Frau ums Leben gekommen ist.22.09.2022