Urteil vor Münchner GerichtICE-Messerangreifer muss 14 Jahre in HaftDie juristische Aufarbeitung der Messerattacke in einem ICE von Passau nach Nürnberg im November 2021 ist abgeschlossen: Der Täter, ein syrischer Palästinenser, muss für lange Zeit ins Gefängnis. Der Argumentation der Verteidigung, der Mann sei psychisch krank, folgt das Gericht damit nicht.23.12.2022
Lange Haft für Helfer des TätersAnschlag in Nizza: Alle Angeklagten schuldig gesprochenAm 14. Juli 2016 fährt ein Attentäter mit einem LKW durch eine Menschenmenge und tötet dabei 86 Menschen. Der Mann wird von der Polizei erschossen. Ein Pariser Gericht befindet nun acht seiner Helfer für schuldig. Sie müssen lange in Haft. 13.12.2022
Al-Shabaab-Kämpfer getötetAngriff auf Hotel in Mogadischu nach 20 Stunden beendetBei einem Terrorangriff der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab auf ein renommiertes Hotel in Mogadischu kommen acht Zivilsten ums Leben. Erst nach 20 Stunden haben Sicherheitskräfte die Lage wieder im Griff. Mehr als 60 Menschen können gerettet werden.28.11.2022
Höchststrafe für "Unruhestifter"Gericht verurteilt Demonstrant im Iran zum TodeFast 15.000 Menschen sind Schätzungen zufolge in den vergangenen zwei Monaten im Zuge der landesweiten Proteste vom iranischen Regime festgenommen worden. Ihnen drohen härteste Strafen. Ein Revolutionsgericht verhängt für einen Demonstranten nun die Todesstrafe. 13.11.2022
Brutaler Angriff in SomaliaIslamistische Terrormiliz tötet zwölf ZivilistenDie islamistische Terrormiliz Al-Shabaab greift immer wieder die Zivilbevölkerung an. Bei einem Angriff in Somalia werden zwölf Menschen getötet. Dabei sind die Motive der Angreifer völlig unklar.01.10.2022
Schüsse auf DemonstrantenIm Iran wächst die WutSchüsse und brennende Autos - seit zehn Tagen tragen die Menschen im Iran nach dem Tod einer jungen Frau ihre Wut auf die Straße. Die Regierung greift hart durch, es gibt Festnahmen und Tote. Auch außerhalb des Landes gibt es Proteste. In Teheran werden derweil Botschafter westlicher Länder einbestellt.26.09.2022
Nach Tod von Mahsa AminiFrauen im Iran schneiden sich aus Protest Haare abIn Teheran stirbt eine 22-Jährige, nachdem sie von der Sittenpolizei wegen ihres falsch sitzenden Hijabs festgenommen wird. Der Fall sorgt international für Entsetzen. Zahlreiche bekannte Iranerinnen wollen nun ein Zeichen setzen.19.09.2022
Person der Woche3,9 Millionen Dollar Kopfgeld für Salman RushdieNach dem Attentat auf Rushdie ist die westliche Intellektuellenszene schockiert. Viele Autoren und Karikaturisten haben Angst, dass auch sie ins Visier der Schergen Irans geraten, sollten sie Islamkritisches veröffentlichen. Gegen ein Klima der Furcht und Selbstzensur sollte Rushdie jetzt den Literatur-Nobelpreis bekommen16.08.2022Von Wolfram Weimer
Mutter berichtet von WandelRushdie-Attentäter radikalisierte sich im LibanonNach dem Messerangriff auf Salman Rushdie sitzt ein 24-Jähriger in Untersuchungshaft, der in Kalifornien aufgewachsen ist. Seine Mutter berichtet über einen Libanon-Aufenthalt, nach dem sich ihr Sohn zum religiösen Extremisten gewandelt habe. 16.08.2022
Experte Ruttig im Interview"Die Taliban sitzen fest im Sattel"Seit einem Jahr sind die Taliban wieder an der Macht in Afghanistan. Wie sie seitdem versucht haben, die Gesellschaft umzubauen, erklärt Experte Thomas Ruttig im Interview. Er spricht über die tiefe Zäsur für Mädchen und Frauen, Widerstand - und den Marktliberalismus der Herrscher.15.08.2022