1700 Jahre alte RuinenÄltestes Judenviertel entsteht in Köln neuDie jüdische Gemeinde in Köln ist die älteste nördlich der Alpen. Ihre Dokumente gehen zurück auf das Jahr 321. Etwa tausend Jahre später wurde das Viertel zerstört, weil den Juden die Schuld an der Pest zugeschrieben wurde. Bald soll es zu besichtigen sein.21.02.2021
"Kein Raum für Umdeutungen"Dresden gedenkt still seiner Zerstörung Der 13. Februar ist ein markantes Datum für Dresden. Die Erinnerung an die Zerstörung der Stadt 1945 geht stets einher mit einem vielfachen Bekenntnis zu Frieden und Versöhnung. 2021 geht das wegen Corona nur reduziert - und überwiegend friedlich.13.02.2021
"Hemmschwelle sinkt weiter"Corona verschlimmert AntisemitismusAntisemitische Verschwörungstheorien nehmen in Zeiten der globalen Pandemie zu. Corona-Leugner heften sich einen gelben Stern an, der Holocaust wird relativiert und im Internet Hass geschürt. Jüdische Organisationen sind in großer Sorge.27.01.2021
Berggasse 19, WienAuf Spurensuche in Freuds PrivatgemächernDas umgebaute "Sigmund-Freud-Museum" in Wien umfasst jetzt auch die Familienwohnung des Vaters der Psychoanalyse. Die Räumlichkeiten erzählen von Freuds Alltag, bringen aber auch die Gräueltaten der Nazis ans Tageslicht. Ein Ortsbesuch. 25.01.2021Von Andrea Affaticati, Wien
Projekt gegen AntisemitismusRabbiner klären Polizisten über Judentum aufDas jüdische Leben in Deutschland steht unter besonderem Schutz. Doch zuletzt häufen sich Fälle über rechte Chatgruppen bei der Polizei. In Baden-Württemberg läuft seit Jahresbeginn ein Pilotprojekt. Polizeirabbiner sollen möglichen Ressentiments bei Beamten entgegenwirken.17.01.2021
Mehr Informationen über JudentumErste Landespolizei bekommt eigene RabbinerDie Polizei in Baden-Württemberg will mehr dafür tun, dass ihre Beamten über das Judentum Bescheid wissen. Dafür entscheidet sich das Land zu einem neuartigen Schritt: Es engagiert Polizeirabbiner.30.12.2020
Kein Gedenken an Nazi-OpferParis sperrt sich gegen "Stolpersteine"In einigen Städten Europas gehören die sogenannten "Stolpersteine" längst zum Stadtbild. Sie erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. In Paris allerdings gibt es keine, und das soll auch so bleiben, wenn es nach der dortigen Stadtverwaltung geht. Die Begründung ist lapidar.27.12.2020
Die Dinge des LebensHappy Weihnukkah? Hauptsache happy!Ich habe einen Text gelesen, in dem eine Kolumnistin beklagt, dass einem alle "Frohe Weihnachten" wünschen, obwohl gar nicht jeder Weihnachten feiert. Ich kann an fast nichts anderes mehr denken seitdem. Und Sie lesen nun "Die Dinge des Lebens" statt der "One Woman Show". 20.12.2020Von Sabine Oelmann
Plädoyers im Halle-Prozess"Sie haben ihn qualvoll hingerichtet"Im Oktober 2019 wird in Halle ein rechtsterroristischer Anschlag auf eine Synagoge verübt. Der Angeklagte tötet anschließend zwei Menschen und verletzt weitere. Die Anwälte zweier Hinterbliebener finden in ihren Plädoyers deutliche Worte und erinnern an eines der Opfer.01.12.2020
Antisemitischer Vorfall in WienFrau greift Rabbiner mit Messer anIn der Wiener Innenstadt geht am Donnerstagnachmittag eine Frau mit einem Messer auf einen Rabbiner los. Der Mann bleibt unverletzt - doch der Schock sitzt tief. Denn keiner der umstehenden Passanten habe ihm geholfen, sagt er. So kann die Täterin unerkannt flüchten. 27.11.2020