Erneuter Vorfall in HalleHaus neben jüdischer Gemeinde beschmiertNach einem Angriff auf ein jüdisches Denkmal in Halle liegen die Nerven in der Stadt blank. Denn erneut hinterlassen Unbekannte Schmierereien - diesmal auf einem Nachbarhaus der jüdischen Gemeinde. Der Hintergrund der Tat ist allerdings noch völlig unklar.23.10.2020
Ein Jahr nach Halle"Will man als Jude erkennbar sein?"Reflexartig werde nach jedem antisemitischen Vorfall gefragt, wer denn "wirklich" für die Tat verantwortlich sei, sagt Alexander Rasumny vom Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus. "Das ist eine Abwehrreaktion. Man will nicht über das eigentliche Thema reden."10.10.2020
"Das ist ein Armutszeugnis"Zentralrat fordert Ablösung von StahlknechtSachsen-Anhalts Innenminister Stahlknecht steht in der Kritik. Der CDU-Politiker hatte bei einem Termin den Personalnotstand bei der Polizei mit der Bewachung jüdischer Einrichtungen in Verbindung gebracht. Der Zentralrat der Juden reagiert empört auf die Äußerungen. 06.10.2020
Neue Attacke in Hamburg"Juden leben jetzt sicherer" - wirklich?Kurz vor dem Jahrestag von Halle gibt es wieder einen wahrscheinlich antisemitischen Angriff. Dabei hatte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident gerade noch von mehr Sicherheit gesprochen. Viele Juden erleben das anders.05.10.2020Von Philipp Sandmann und Philip Scupin
Spatenattacke aus Judenhass?Behörden werten Angriff als versuchten MordEin Mann in Militärkleidung attackiert einen jüdischen Studenten vor einer Synagoge. Der Angriff vom Sonntag in Hamburg weckt Erinnerungen an das Attentat von Halle vor einem Jahr. Eine gewollte Parallele mit der Bundeswehr-Uniform? Die Ermittler sind von einem antisemitischen Mordmotiv überzeugt.05.10.2020
"Es ist unerträglich"Spaten-Attacke entsetzt jüdische VerbändeEin "erneuter Schock für die jüdische Gemeinde in Deutschland" sei ein Angriff, bei dem in Hamburg ein jüdischer Student mit einem Spaten verletzt wird. Vertreter der jüdischen Gemeinde sehen die Regierung in der Pflicht, jüdisches Leben in Deutschland besser zu schützen.05.10.2020
Einreisestopp verhängtUltraorthodoxe Pilger sitzen vor Ukraine festTraditionell pilgern viele Juden zum Neujahrsfest Rosch Haschana in die Ukraine, um am Grab des Rabbi Nachman zu beten. Dieses Jahr will das Land die Ultraorthodoxen wegen Corona aber nicht hineinlassen. Mehr als tausend Gläubige beharren trotzdem auf ihrer Einreise.15.09.2020
70 Jahre Zentralrat der JudenUrsprünglich nur ein ProvisoriumEs mag sich heute erstaunlich anhören. Doch als vor 70 Jahren der Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet wurde, ging niemand davon aus, dass diese Organisation lange bestehen bleiben würde.15.09.2020Von Alex Feuerherdt
Ben Salomo im "ntv Frühstart""Naidoo hat Tür für Hildmann aufgestoßen"Der jüdische Rapper und Buchautor Ben Salomo sagt: In Deutschland habe sich eine "Kultur des Wegsehens" entwickelt. Antisemitische Verschwörungstheoretiker hätten Narrenfreiheit. Die Leidtragenden am Ende: Jüdinnen und Juden.31.07.2020Von Philipp Sandmann
Gründung vor 70 JahrenKnobloch würdigt Zentralrat der JudenEr gibt der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland eine Stimme: Der Zentralrat der Juden begeht an diesem Sonntag seinen 70. Jahrestag. Fünf Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur wurde er gegründet. Mit einem so langen Fortbestand habe damals niemand gerechnet, sagt die ehemalige Präsidentin Charlotte Knobloch.19.07.2020