Reformen für KohleausstiegOstländer fordern Hilfen für GroßkonzerneIn den kommenden 20 Jahren will Deutschland aus der Kohlestromerzeugung aussteigen. Drei ostdeutsche Bundesländer fürchten den Verlust von Arbeitsplätzen im Braunkohletagebau. Gemeinsam fordern sie eine Änderung des Subventionsrechts der EU für Konzerne.06.05.2019
Hilfen bis zum AusstiegKohleländer erhalten 40 Milliarden Euro2038 soll der Kohleausstieg geschafft sein. Bis dahin sollen die betroffenen Bundesländer mit einer Milliardensumme unterstützt werden. So steht es in einem Papier der Regierung. Damit folgt die Bundesregierung dem Vorschlag der Kohlekommission.05.04.2019
Gericht verwehrt GarantieSchicksal des Hambacher Forstes ist ungewissBis zum Herbst 2020 wird der Energiekonzern RWE keinen Baum im Hambacher Forst fällen. Doch was dann mit dem Gebiet geschieht, ist fraglich. Mehrere Klage des Umweltverbandes BUND, die dessen Erhalt fordern, weist ein Gericht nun ab. Der Vorsitzende Richter gibt dennoch eine Prognose ab.12.03.2019
"Wir müssen es wollen"Merkel nimmt bei Kohleausstieg Länder in die PflichtDer Kompromiss der Kohlekommission sieht vor, die Kraftwerkskapazitäten ab 2023 schrittweise abzubauen. Kein leichtes Unterfangen, wie Kanzlerin Merkel betont. Sie fordert mehr Anstrengungen von den Bundesländern - sonst "werden wir scheitern".12.02.2019
Zeitgleiche Explosion in MineSechs Tote bei Busunglück in SibirienIn Sibirien soll ein Bus Bergwerks-Arbeiter nach Hause bringen. Doch das Fahrzeug kommt von der Straße ab und stürzt acht Meter in die Tiefe. Zeitgleich gibt es eine Explosion in einer Mine in der Region. Bei beiden Vorfällen gibt es Tote. 08.02.2019
Lausitz vor dem UmbruchWoidke fordert zügigen Kohle-FahrplanDie Kohlekommission empfiehlt den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038. Schon in drei Monaten soll klar sein, wie der Strukturwandel in den betroffenen Regionen gelingen kann. Aber erst mal sprechen die betroffenen Regierungschefs im Kanzleramt vor.31.01.2019
Ausgleich für VerpflichtungenKohlekompromiss beschert RWE-Aktionären MilliardenÖffentlich beklagt RWE die Härten, die die Vorschläge zum Kohleausstieg für den Konzern mit sich brächten. Tatsächlich könnten die Pläne aber den Wert des Unternehmens in die Höhe schießen lassen. 29.01.2019Von Max Borowski
Strompreis, Netze, JobabbauDiese Kostenfallen stecken im Kohle-Ausstieg40 Milliarden Euro will die Politik in die Abschaltung alter Kohlemeiler pumpen. Doch womöglich reicht der Geldregen nicht: Der Kompromiss krankt an versteckten Problemen, die die Verbraucher in den kommenden 20 Jahren noch viel mehr kosten könnten.28.01.2019Von Hannes Vogel
Kohle-Aus als Jobkiller?RWE erwartet "signifikanten Stellenabbau"Der Kohle-Kompromiss steht. Einer der leidtragenden Energiekonzerne warnt nun vor einem drastischen Stellenabbau. RWE nennt zwar keine Zahlen, spricht aber von einem "signifikanten" Rückgang "bereits bis 2023".28.01.2019
"Sicherheit vor sozialen Härten"Gewerkschafter begrüßt KohlekompromissEpochale Weichenstellung in der deutschen Energiepolitik: Die Kohlekommission legt den lang erwarteten Fahrplan zum Ausstieg vor. Bis zum Jahr 2038 bleibt Deutschland Zeit für den Strukturwandel. Die Branchengewerkschaft IG BCE stuft die Vorgaben als machbar ein.26.01.2019