Aus Strafkolonie abtransportiertWohin hat Putin Kreml-Gegner Nawalny verschleppt?Unterstützer Alexej Nawalnys berichten, dass der Kreml-Gegner aus seinem Gefängnis zu einem unbekannten Ort ohne Unterweisung seiner Anwälte abtransportiert wird. Seine Sprecherin fürchtet ein härteres Straflager - und dass Nawalny nun allein in einem System ist, "das bereits versucht hat, ihn zu töten".14.06.2022
Juristin plötzlich gegen KriegPutin schmeißt sein "Postergirl" rausSie steht auf ukrainischen Fahndungslisten, gilt in Russland als "Putins Postergirl" und Star mit Hunderttausenden Instagram-Fans, löst in Japan einen Manga-Kult aus. Doch nun hat die Juristin Natalja Poklonskaja den Angriff auf die Ukraine kritisiert - und wird prompt vom Kreml-Chef gefeuert.13.06.2022
Russischer Kremlkritiker im ExilEx-Regierungschef warnt vor Angriff auf BaltikumRusslands ehemaliger Ministerpräsident Kasjanow verlässt nach dem Angriff auf die Ukraine sein Land. Aus dem Exil warnt er nun vor deren Niederlage: In diesem Fall wären die baltischen Staaten "als Nächstes dran". Einschätzungen des Westens zum Umgang mit Putin hält der Kremlkritiker für falsch.13.06.2022
Verfasser der "Metro"-TrilogieMoskau fahndet nach kremlkritischem AutorSeit Jahren kritisiert der russische Bestseller-Autor Dmitry Glukhovsky den Kreml aufs Schärfste. Nun schreibt Moskau den Schriftsteller zur Fahndung aus, vermutlich wegen Beleidigung der russischen Armee. Klein beigeben will Glukhovsky aber nicht - ganz im Gegenteil.07.06.2022
Lawrow muss Serbien-Trip absagenKreml nennt EU-Luftraumsperre "feindliche Handlung"Russlands Außenminister Lawrow kann nicht nach Serbien reisen, weil Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro den Überflug verweigern. Kremlsprecher Peskow deutet das Geschehen als feindliche Handlung gegen sein Land. Lawrow selbst ist außer sich und sieht "Puppenspieler" am Werk.06.06.2022
EU-Kandidat setzt auf AnnäherungSerbischer Kuschelkurs mit Russland verärgert BrüsselSerbien will in die Europäische Union eintreten. Gleichzeitig pflegt das Land enge Beziehungen zu Russland. Daran ändert auch der Angriff auf die Ukraine nichts. Während sich die EU auf ein Teil-Ölembargo einigt, jubelt der serbische Präsident über den verlängerten Gasliefervertrag mit Moskau.06.06.2022
Erkrankung und CoronaHauptverdächtiger im Fall Litwinenko tot2006 stirbt der russische Kreml-Kritiker Litwinenko im Londoner Exil an einer radioaktiven Vergiftung. Nun ist einer der Hauptverdächtigen gestorben. Die Mitteilung kommt aus Moskau vom zweiten Verdächtigen - samt Würdigung des Verstorbenen.04.06.2022
Umleitung auf andere MärkteÖl-Embargo: Kreml gibt sich unbesorgtNach langen Verhandlungen einigt sich die EU auf ein Öl-Embargo gegen Russland. Der Kreml gibt sich jedoch gelassen: Man werde das Öl auf andere Märkte umleiten und die negativen Folgen der Sanktionen minimieren, sagt ein Sprecher. Dafür werde der Boykott den gesamten globalen Energiemarkt treffen.01.06.2022
"Verfolgung glaubhaft machen"Deutschland erleichtert Aufnahme von Putin-GegnernBisher müssen verfolgte Kreml-Kritiker eine Sicherheitsüberprüfung überstehen, bevor sie in Deutschland aufgenommen werden können. Und dann reicht es in der Regel nur für ein dreimonatiges Schengen-Visum. Nun soll die Aufnahme unbürokratischer und für einen längeren Zeitraum möglich werden.30.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine meldet Beschuss von Saporischschja - Russland richtet Seepassage aus Mariupol einRusslands Großoffensive im Donbass bereitet der Ukraine massive Probleme. Nach tagelangem Beschuss ist Luhansk nahezu vollständig in russischer Hand. Doch auch aus dem Süden des Landes werden neue Angriffe gemeldet - Raketen sollen die Großstadt Saporischschja getroffen haben.25.05.2022